BETHLEHEM / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die anhaltenden Spannungen im Westjordanland haben das Leben der dort lebenden Menschen dramatisch verändert. Ein humanitärer Helfer berichtet von den täglichen Herausforderungen und der wachsenden Unsicherheit.
Die Nächte in Bethlehem sind von den Geräuschen von Schüssen und Tränengas geprägt, die die Bewohner in Angst versetzen. Regelmäßige Razzien der israelischen Armee sind zur Norm geworden, und die Sorge um Familie und Freunde ist allgegenwärtig. In den eng verbundenen palästinensischen Gemeinschaften wird jede Verhaftung oder Verletzung als persönlicher Verlust empfunden.
Seit dem 7. Oktober haben die militärischen Einsätze an Intensität zugenommen, was die ohnehin angespannte Lage weiter verschärft. Die jüngste Waffenruhe im Gazastreifen hat eine neue Welle von Razzien im Westjordanland ausgelöst, bei denen bereits viele Menschen getötet oder festgenommen wurden.
Die Bewegungsfreiheit der Palästinenser ist stark eingeschränkt. Mit der Errichtung neuer Checkpoints und Straßensperren ist das Reisen zwischen den Städten nahezu unmöglich geworden. Die Zahl der Checkpoints hat sich dramatisch erhöht, was zu langen Staus und einer Trennung der Menschen von ihren Arbeitsplätzen, Schulen und Krankenhäusern führt.
Die wirtschaftliche Lage hat sich ebenfalls verschlechtert. Viele Palästinenser haben ihre Arbeitserlaubnis in Israel verloren, was die Arbeitslosenquote in die Höhe schnellen ließ. Die Inflation hat die Preise für Grundnahrungsmittel in die Höhe getrieben, während die Löhne im öffentlichen Sektor gekürzt wurden.
Humanitäre Organisationen wie ActionAid versuchen, die Not zu lindern, stoßen jedoch an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Nachfrage nach Hilfe steigt, während die Ressourcen begrenzt sind. Die psychische Belastung der Menschen nimmt zu, und die sozialen Spannungen verschärfen sich.
Die Gewalt durch israelische Siedler hat ebenfalls zugenommen, was die Unsicherheit weiter verstärkt. Neue Siedlungen werden trotz internationaler Proteste gebaut, was die Spannungen in der Region weiter anheizt. Die internationale Gemeinschaft ist gefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um die Situation zu entschärfen und den Palästinensern das Recht auf Selbstbestimmung zu gewähren.
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