MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Vereinigten Staaten erleben derzeit einen beispiellosen Wettlauf um die Vorherrschaft im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI).
Die Vereinigten Staaten erleben derzeit einen beispiellosen Wettlauf um die Vorherrschaft im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Führende Persönlichkeiten und Unternehmen investieren massiv in die Technologie, um ihre Marktstellung zu sichern und auszubauen. Präsident Trump hat deutlich gemacht, dass er die totale Dominanz der USA in diesem Bereich anstrebt, während Elon Musk und Sam Altman von OpenAI ebenfalls ehrgeizige Pläne verfolgen. Trotz der Fortschritte eines chinesischen Labors, das kosteneffiziente Ansätze entwickelt hat, sehen die amerikanischen Tech-Giganten dies als ihr eigenes Sputnik-Moment an. Die Investitionen in KI haben im vergangenen Jahr 230 Milliarden Dollar erreicht, und die großen Unternehmen wie Amazon, Alphabet, Meta und Microsoft planen, noch mehr auszugeben. Diese Ausgaben übersteigen mittlerweile das gesamte Forschungs- und Entwicklungsbudget der US-Regierung. Diese Investitionsflut findet in einem Kontext statt, in dem der öffentliche Sektor der USA im Namen der Effizienz ausgedünnt wird. Ironischerweise plant die Regierung, Teile der Verwaltung durch KI zu ersetzen. Die Frage bleibt, warum diese Sparmaßnahmen nicht auch den privaten Sektor betreffen, wo man aufgrund des Wettbewerbsdrucks Disziplin erwarten würde. Ein zentrales Argument für die erhöhten Investitionen ist das Jevons-Paradoxon, das besagt, dass effizientere Technologien die Nachfrage erhöhen können. Doch trotz sinkender Kosten für KI bleibt unklar, ob dies die ungleiche Verbreitung der Technologie verbessern wird. Studien zeigen, dass nur ein Viertel der Unternehmen greifbare Vorteile aus der KI-Nutzung zieht. Zudem sinkt das Vertrauen in KI, was die Einführung weiter bremsen könnte. Neue, sparsame KI-Formeln sind bereits auf dem Markt, doch die großen Spieler haben ihre Strategien nicht angepasst. Die USA sind in einem geopolitischen Wettlauf um die KI-Vorherrschaft gefangen. Die Regierung unterstützt die Industrie, um die chinesische Konkurrenz in Schach zu halten. Doch bevor die Blase platzt, wäre es klug, wenn ein großer Akteur den Mut hätte, aus dem Wettlauf auszusteigen und sich auf die Verbesserung der Produktivität zu konzentrieren.
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