BERLIN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Digitalisierung der deutschen Verwaltung nimmt mit der Einführung der Deutschen Verwaltungscloud (DVC) einen bedeutenden Schritt nach vorne. Ab dem 1. April steht den Behörden auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene ein neuer digitaler Marktplatz zur Verfügung, der den Zugang zu standardisierten Cloud-Anwendungen erleichtert.
Die Einführung der Deutschen Verwaltungscloud (DVC) markiert einen entscheidenden Fortschritt in der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Ab dem 1. April können Behörden auf allen Verwaltungsebenen über einen zentralen Marktplatz auf eine Vielzahl von Cloud-Diensten zugreifen. Diese Plattform soll die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Verwaltungsebenen stärken und die digitale Souveränität fördern.
Die DVC bietet derzeit über 30 verschiedene Dienste an, die von IT-Dienstleistern der öffentlichen Verwaltung entwickelt wurden. Zu den angebotenen Diensten gehören Kollaborationswerkzeuge, Datenplattformen und spezielle Verwaltungssoftware. Ein Beispiel ist der Messenger dMessenger von Dataport, der bereits in mehreren Bundesländern im Einsatz ist.
Die Plattform basiert auf der Multicloud-Infrastruktur des Bundes und der Länder, was eine flexible und skalierbare Nutzung der angebotenen Dienste ermöglicht. Die Betreiber planen, das Angebot kontinuierlich zu erweitern und auch Dienste von verwaltungsexternen Anbietern einzubinden. Dies könnte die Vielfalt und den Nutzen der Plattform erheblich steigern.
Die Steuerung des Gesamtprojekts liegt bei der Föderalen IT-Kooperation (FITKO), die als zentrale Koordinationsstelle fungiert. Neun öffentliche IT-Dienstleister sind aktiv an der Entwicklung und Umsetzung der DVC beteiligt, was die Bedeutung und den Umfang dieses Projekts unterstreicht.
Die Einführung der DVC ist nicht nur ein technischer, sondern auch ein strategischer Schritt. Sie ermöglicht es den Behörden, effizienter zu arbeiten und die Digitalisierung voranzutreiben. Dies ist besonders wichtig in Zeiten, in denen die öffentliche Verwaltung zunehmend digital agieren muss, um den Anforderungen der Bürger gerecht zu werden.
Experten sehen in der DVC einen wichtigen Schritt zur Modernisierung der Verwaltung. Sie bietet eine transparente und effiziente Möglichkeit, Cloud-Services zu nutzen und die Zusammenarbeit über alle Verwaltungsebenen hinweg zu stärken. Dies könnte auch als Vorbild für andere Länder dienen, die ähnliche Herausforderungen in der Verwaltungsdigitalisierung bewältigen müssen.
Die Zukunft der DVC sieht vielversprechend aus, da die Plattform kontinuierlich weiterentwickelt wird. Die geplante Integration von Diensten externer Anbieter und die Verbesserung der Vernetzung der Cloud-Rechenzentren sind nur einige der Schritte, die in naher Zukunft erwartet werden. Dies könnte die DVC zu einem zentralen Element der digitalen Infrastruktur in Deutschland machen.
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