MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die deutsche Maschinenbauindustrie hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte bei der Abwehr von Cyberangriffen gemacht. Trotz einer Zunahme der Bedrohungen gelingt es immer mehr Unternehmen, sich effektiv zu schützen.
Die deutsche Maschinenbauindustrie hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte bei der Abwehr von Cyberangriffen gemacht. Trotz einer Zunahme der Bedrohungen gelingt es immer mehr Unternehmen, sich effektiv zu schützen. Laut einer aktuellen Studie des VDMA, des führenden Branchenverbands, ist die Zahl der Unternehmen, die negative Folgen von Cyberangriffen berichten, von fast 70 Prozent im Jahr 2019 auf 55 Prozent gesunken. Diese Entwicklung ist bemerkenswert, da die absolute Anzahl der Angriffe gestiegen ist.
Die Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen ist ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg. Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren in digitale Sicherheitslösungen investiert, um ihre Systeme besser zu schützen. Besonders große Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern haben bereits Sicherheitsbeauftragte eingestellt, was die Abwehrbereitschaft weiter stärkt. Dennoch gibt es in kleineren Unternehmen noch Lücken, die geschlossen werden müssen.
Der finanzielle Schaden durch Cyberangriffe bleibt jedoch hoch. Laut der Studie erreichen die Verluste jährlich dreistellige Milliardenhöhen. Betroffene Unternehmen berichten vor allem von finanziellen Verlusten und Produktionsausfällen. Sicherheitskritische Vorfälle, die zu Umwelt- oder Personenschäden führten, wurden glücklicherweise in den letzten zwei Jahren nicht gemeldet.
Ein weiterer positiver Trend ist der Rückgang des Verlusts von geschütztem Wissen. Nur noch drei Prozent der Unternehmen gaben an, Know-how durch Hackerangriffe eingebüßt zu haben, verglichen mit neun Prozent im Jahr 2019. Dies zeigt, dass die getroffenen Maßnahmen zur Sicherung sensibler Daten wirksam sind.
Maximilian Moser, Digitalisierungsexperte des VDMA, betont jedoch, dass trotz der erzielten Erfolge kein Anlass zur Entwarnung besteht. Kleine und mittelständische Betriebe benötigen weiterhin gezielte Unterstützung, um ihre Sicherheitsvorkehrungen zu verbessern. Der branchenweite Schnitt der Unternehmen, die Sicherheitsbeauftragte beschäftigen, liegt derzeit bei 58 Prozent.
Die digitale Transformation im Maschinenbau ist in vollem Gange, und die Unternehmen müssen sich kontinuierlich an die sich ändernden Bedrohungslagen anpassen. Die Investition in Cybersicherheit ist dabei nicht nur eine Notwendigkeit, sondern auch eine Chance, sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten. Die deutsche Maschinenbauindustrie zeigt, dass sie bereit ist, diese Herausforderung anzunehmen und ihre digitale Zukunft aktiv zu gestalten.
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