FRANKFURT / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) hat ein herausforderndes Geschäftsjahr hinter sich, das von einem signifikanten Rückgang des Gewinns geprägt war. Dennoch zeigt sich das Unternehmen optimistisch und hält an seiner Dividendenpolitik fest.
Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) hat im vergangenen Geschäftsjahr einen deutlichen Rückgang des Gewinns verzeichnet. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn sank von fast 106 Millionen Euro auf 47,5 Millionen Euro. Trotz dieser finanziellen Einbußen bleibt das Unternehmen seinen Aktionären treu und zahlt weiterhin eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie. Diese Entscheidung signalisiert Vertrauen in die langfristige Stabilität und das Potenzial des Unternehmens.
Ein Blick auf den Nettovermögenswert zeigt, dass die DBAG für das kommende Jahr einen Wert zwischen 665 und 780 Millionen Euro anstrebt. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023/24 lag dieser Wert bei 688 Millionen Euro, was eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr darstellt. Diese Entwicklung unterstreicht die Bemühungen der DBAG, ihre finanzielle Basis zu stärken, trotz der Herausforderungen, denen sie gegenübersteht.
Die DBAG hat sich auf Investitionen in mittelständische Unternehmen spezialisiert, insbesondere in der Industriebranche der DACH-Region und seit 2020 auch in Italien. Diese Strategie manifestierte sich im Berichtsjahr in neun Transaktionen. Gleichzeitig erwartet das Unternehmen, dass das Ergebnis aus der Fondsberatung bis 2025 auf 8 bis 13 Millionen Euro zurückgehen wird, trotz einer stärkeren Performance im Vorjahr.
Mit Blick auf die Zukunft plant das Management, den Nettovermögenswert bis 2027 auf 815 bis 955 Millionen Euro zu steigern. Zudem soll das operative Ergebnis aus der Fondsberatung auf 12 bis 18 Millionen Euro anwachsen. Diese Ziele verdeutlichen das Vertrauen der DBAG in ihre langfristigen Wachstumschancen, trotz der makroökonomischen Unsicherheiten, die den Markt prägen.
Die Rückkehr der DBAG in den SDax im Februar 2023 wurde von der Finanzwelt aufmerksam beobachtet. Fast 29 Prozent der Aktien werden von der Rossmann Beteiligungs AG gehalten, was die Aktionärsstruktur des Unternehmens prägt. Trotz eines Verlusts von rund 20 Prozent seit Jahresbeginn konnte die Aktie zuletzt um zwei Prozent zulegen, was auf das Vertrauen der Investoren in die strategische Ausrichtung der DBAG hinweist.
Die Geschichte der DBAG reicht bis ins Jahr 1965 zurück, als sie von der Deutschen Bank gemeinsam mit Privatbanken gegründet wurde. Der Börsengang im Jahr 1985 markierte einen wichtigen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Diese langjährige Erfahrung und die Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Marktbedingungen sind wesentliche Faktoren, die zur Resilienz der DBAG beitragen.
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