SILICON VALLEY / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Welt der Nachtsichttechnologie steht vor einem bedeutenden Wandel. Das Startup Deepnight, gegründet von den ehemaligen Google-Ingenieuren Lucas Young und Thomas Li, hat eine KI-basierte Software entwickelt, die das Potenzial hat, die Art und Weise, wie wir Nachtsichtgeräte nutzen, grundlegend zu verändern.
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Die Nachtsichttechnologie, die seit Jahrzehnten weitgehend analog geblieben ist, erlebt durch das Startup Deepnight eine digitale Revolution. Die Gründer Lucas Young und Thomas Li, die beide zuvor bei Google tätig waren, haben sich zum Ziel gesetzt, die Nachtsichttechnologie mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) zu transformieren. Ihre Software nutzt fortschrittliche KI-Algorithmen, um die Bildverarbeitung bei schlechten Lichtverhältnissen zu optimieren, und könnte damit die hohen Kosten und die Komplexität herkömmlicher Nachtsichtgeräte drastisch reduzieren.
Traditionelle Nachtsichtgeräte, die auf optischen Linsen und chemischen Prozessen basieren, sind nicht nur teuer, sondern auch schwerfällig in der Handhabung. Die Preise für solche Geräte liegen zwischen 13.000 und 30.000 US-Dollar. Im Gegensatz dazu bietet Deepnight eine Softwarelösung, die auf handelsüblichen Smartphone-Kameras basiert und somit kostengünstiger und flexibler einsetzbar ist. Diese Innovation könnte nicht nur im militärischen Bereich, sondern auch in der zivilen Nutzung, etwa in der Sicherheitstechnik oder im Automobilbereich, Anwendung finden.
Der Durchbruch gelang Young und Li, als sie erkannten, dass die Leistungsfähigkeit von KI-Beschleunigern auf System-on-Chips (SoCs) inzwischen ausreicht, um die für Echtzeitanwendungen erforderlichen 90 Bilder pro Sekunde zu verarbeiten. Diese Erkenntnis führte zur Gründung von Deepnight und zur Aufnahme in das renommierte Y Combinator-Programm. Bereits einen Monat nach dem Start erhielten sie ihren ersten Vertrag über 100.000 US-Dollar vom US-Militär, basierend auf einem Prototyp, der die Leistungsfähigkeit ihrer Software demonstrierte.
Die Software von Deepnight hat das Potenzial, die Nachtsichttechnologie grundlegend zu verändern. Durch die Partnerschaft mit Hardware-Herstellern können bestehende Geräte mit der neuen Software ausgestattet werden, was die Einsatzmöglichkeiten erheblich erweitert. Neben dem Militär zeigen auch Unternehmen aus der Sicherheits- und Automobilbranche Interesse an der Technologie. Die Möglichkeit, kostengünstige Smartphone-Kameras für Nachtsichtanwendungen zu nutzen, könnte die Verbreitung dieser Technologie erheblich beschleunigen.
Die Investoren sind von der Vision von Deepnight überzeugt. Neben der Finanzierung durch Y Combinator konnte das Unternehmen eine Investitionsrunde in Höhe von 5,5 Millionen US-Dollar abschließen, angeführt von Initialized Capital. Zu den Investoren zählen auch prominente Persönlichkeiten wie der ehemalige In-Q-Tel-Partner Brian Shin und Matthew Bellamy, der Sänger der Band Muse. Besonders bemerkenswert ist, dass Vladlen Koltun, der Wissenschaftler, dessen Arbeit die Gründung von Deepnight inspiriert hat, ebenfalls als Angel-Investor eingestiegen ist.
Die Zukunft von Deepnight sieht vielversprechend aus. Die Möglichkeit, Nachtsicht als reine Softwarelösung anzubieten, eröffnet neue Märkte und Anwendungen. Ob in der Automobilindustrie, bei Drohnen oder in der maritimen Navigation – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Die Technologie von Deepnight könnte die Art und Weise, wie wir in der Dunkelheit sehen, nachhaltig verändern und neue Standards in der Nachtsichttechnologie setzen.
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