FRANKFURT / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der deutsche Aktienmarkt steht vor einem weiteren Rückgang, da der DAX am Freitag mit moderaten Verlusten rechnet. Die politischen Unsicherheiten, insbesondere die US-Zollpolitik, tragen zur negativen Stimmung bei.
Der DAX, Deutschlands führender Aktienindex, steht am Freitag erneut unter Druck. Vor Handelsbeginn deutet der X-DAX auf ein Minus von 0,5 Prozent hin, was den dritten Verlusttag in Folge markieren würde. Für die gesamte Woche zeichnet sich ein Rückgang von 1,4 Prozent ab. Auch der EuroStoxx 50, das Pendant des DAX in der Eurozone, wird in ähnlicher Größenordnung tiefer erwartet.
Die jüngsten Ankündigungen von US-Importzöllen auf Autos und Teile haben den DAX am Donnerstag belastet und den Kampf um die 21-Tage-Linie als kurzfristigen Trendindikator verloren. Dennoch konnte der Index seine Tagesverluste eindämmen. Der DAX befindet sich weiterhin in einer Konsolidierungsphase, nachdem er in der vergangenen Woche ein Rekordhoch von 23.476 Punkten erreicht hatte. Solange die Unterstützung bei 22.300 Punkten hält, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend intakt.
Thomas Altmann, Portfoliomanager bei QC Partners, beschreibt den Markt als volatil und politisch dominiert. Die Stimmung könne sich schnell ändern, was die Unsicherheit verstärke. Die Experten der Landesbank Helaba sehen ebenfalls eine deutliche Eintrübung der Marktstimmung und warnen vor einem erhöhten Risiko weiterer Korrekturen.
Am deutschen Aktienmarkt stehen die Aktien von IONOS unter Druck. Der Anteilseigner Warburg Pincus hat ein Aktienpaket im Wert von rund 300 Millionen Euro platziert, was den Streubesitz erhöht. Trotz des moderaten Bewertungsabschlags zum letzten Schlusskurs von 25,95 Euro werden die Aktien für 24,50 bis 24,70 Euro angeboten.
Auch bei Energiekontor sind Verluste zu erwarten. Das Unternehmen, das Wind- und Solarparks entwickelt und betreibt, hat endgültige Jahreszahlen sowie einen Ausblick auf 2025 vorgelegt. Der Softwareanbieter GFT Technologies plant, eigene Aktien im Wert von bis zu 15 Millionen Euro zurückzukaufen, was einem Anteil von bis zu 2,48 Prozent am Grundkapital entspricht. Diese Transaktion wird als Signal für den Markt gewertet.
Der Technologiekonzern JENOPTIK steht ebenfalls unter Druck, nachdem die Deutsche Bank ihre Kaufempfehlung gestrichen hat. Diese Entwicklungen zeigen, wie stark politische und wirtschaftliche Faktoren den Aktienmarkt beeinflussen können.
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