FRANKFURT / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Entwicklungen an der Frankfurter Börse zeigen eine interessante Dynamik zwischen institutionellen Investoren und Privatanlegern. Während sich die Marktstimmung insgesamt leicht verbessert hat, bleibt eine gewisse Zurückhaltung spürbar, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Zollankündigungen durch den US-Präsidenten.

Die aktuelle Marktstimmung an der Frankfurter Börse ist von einer vorsichtigen Zurückhaltung geprägt. Sowohl institutionelle Investoren als auch Privatanleger haben in den letzten Tagen ihre Short-Positionen geschlossen, um Verluste zu minimieren. Dies deutet darauf hin, dass die Marktteilnehmer auf die bevorstehenden Ankündigungen von Donald Trump, der am 2. April umfassende Zölle unter dem Namen “Liberation Day” ankündigen möchte, mit Vorsicht reagieren.

Der DAX hat in der vergangenen Woche eine relativ geringe Volatilität von 2,8 Prozent gezeigt, was für das Jahr unterdurchschnittlich ist. Trotz einiger volatiler Phasen, die unter anderem auf die Ankündigungen von Trump zurückzuführen sind, blieb der DAX im Wochenvergleich stabil und verlor lediglich 1,1 Prozent an Wert. Diese Stabilität könnte darauf hindeuten, dass die Marktteilnehmer auf eine Klärung der Zollmaßnahmen warten, bevor sie größere Positionen eingehen.

Interessanterweise hat sich die Stimmung unter den institutionellen Investoren leicht verbessert. Der Börse Frankfurt Sentiment-Index stieg um 6 Punkte auf +4, was darauf hindeutet, dass einige Bären den Rücksetzer des DAX genutzt haben, um ihre Positionen zu decken. Diese Käufe scheinen jedoch eher der Verlustbegrenzung als einem echten Optimismus zu dienen, da die meisten dieser Investoren nun neutral gestimmt sind.

Bei den Privatanlegern zeigt sich ein deutlicherer Optimismus. Der Sentiment-Index in diesem Panel stieg um 7 Punkte auf +20, den höchsten Wert in diesem Jahr. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf die Privatanleger zurückzuführen, die über Social Media befragt wurden und ihre Positionen von bearish auf bullish gedreht haben. Dies zeigt, dass die Social-Media-Teilnehmer deutlich optimistischer sind als andere Privatanleger.

Die Kluft zwischen institutionellen Investoren und Privatanlegern hat sich auf den ersten Blick vergrößert. Betrachtet man jedoch nur die nicht über Social Media befragten Privatanleger, zeigt sich eine ähnliche Struktur in beiden Gruppen. Beide Panels sind zurückhaltend, was größere Positionierungen vor dem “Liberation Day” und dem Quartalsende betrifft. Auch in der langfristigen Betrachtung auf drei und sechs Monate zeigt sich nur ein leichter Optimismus bei den institutionellen Investoren.

Insgesamt sind die aktuellen Positionierungen nicht geeignet, einen größeren Trend in die eine oder andere Richtung auszulösen. Die Optimisten scheinen jedoch etwas besser aufgestellt zu sein als die verbliebenen Pessimisten. Langfristig orientierte internationale Kapitalströme könnten im derzeit günstigen Umfeld für den DAX den nächsten größeren Trend auslösen.


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DAX-Stimmung: Abwarten vor dem “Liberation Day”
DAX-Stimmung: Abwarten vor dem “Liberation Day” (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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