MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Dax hat ein neues Rekordhoch erreicht, trotz der anhaltenden Unsicherheiten im US-Zollstreit. Die Anleger zeigten sich unbeeindruckt von den Spannungen und setzten auf positive Quartalszahlen deutscher Unternehmen.
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Der deutsche Aktienindex Dax hat kürzlich ein neues Rekordhoch von 21.921 Punkten erreicht und schloss bei 21.902,42 Punkten. Diese Entwicklung wurde maßgeblich durch starke Quartalszahlen deutscher Unternehmen unterstützt, die das Vertrauen der Anleger stärkten. Trotz der anhaltenden Unsicherheiten im US-Zollstreit, der die Märkte zu Beginn der Woche unter Druck gesetzt hatte, blieben neue Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump aus, was die Märkte beruhigte.
Besonders bemerkenswert war die Performance von BASF und Siemens Healthineers, die deutliche Kursgewinne verzeichneten. BASF profitierte von positiven Signalen des US-Agrarspezialisten Corteva, was die Aktien um 7,2 Prozent an die Spitze des Dax katapultierte. Siemens Healthineers legte um 5,3 Prozent zu, nachdem die Erwartungen im ersten Geschäftsquartal übertroffen wurden.
Der MDax, der mittelgroße Werte umfasst, zeigte ebenfalls Stärke mit einem Anstieg von 1,54 Prozent auf 27.059,35 Punkte. Aurubis, ein Unternehmen im MDax, stieg um 7,4 Prozent, gestützt durch höhere Metall- und Schwefelsäurepreise. Diese Entwicklungen zeigen, dass die deutschen Märkte trotz internationaler Unsicherheiten robust bleiben.
Im Gegensatz dazu verzeichneten Aktien aus dem Rüstungssektor Verluste. Rheinmetall und Hensoldt verloren empfindlich an Wert, nachdem ein potenzielles Treffen zwischen Trump und Putin angekündigt wurde. Rheinmetall fiel um 5,7 Prozent, während Hensoldt im MDax ein Minus von 6,2 Prozent verzeichnete.
Auch die Metro-Aktie sorgte für Gesprächsstoff, da sie sich nach dem Delisting-Vorhaben von Großaktionär Kretinsky um fast 38 Prozent im SDax verteuerte. Diese Entwicklung zeigt, wie stark Unternehmensentscheidungen die Aktienkurse beeinflussen können.
Der europäische EuroStoxx 50 stieg um 1,62 Prozent auf 5.356,63 Punkte, während die Börsen in London und Zürich verhaltenere Zuwächse verzeichneten. Der US-amerikanische Dow Jones Industrial schwächte sich leicht zum europäischen Handelsschluss ab, was die unterschiedlichen Marktreaktionen auf globale Ereignisse unterstreicht.
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