SEOUL / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Ein massives Datenleck hat die dunklen Seiten der Deepfake-Technologie ans Licht gebracht. Tausende von KI-generierten Bildern, darunter auch solche, die Prominente als Kinder darstellen, wurden in einer ungesicherten Datenbank entdeckt.

Ein kürzlich entdecktes Datenleck hat die alarmierenden Möglichkeiten der Deepfake-Technologie offengelegt. Tausende von KI-generierten Nacktbildern, darunter auch solche, die Prominente als Kinder darstellen, wurden in einer ungesicherten Datenbank gefunden. Diese Entdeckung wirft ein Schlaglicht auf die ethischen und rechtlichen Herausforderungen, die mit der Nutzung von Künstlicher Intelligenz verbunden sind.

Der Cybersecurity-Forscher Jeremiah Fowler entdeckte die Datenbank, die 93.485 Bilder enthielt, die von einer sogenannten “Nudify”-App des südkoreanischen Unternehmens GenNomis erstellt wurden. Neben den Bildern fanden sich auch Textdateien mit den Befehlen, die zur Erstellung der Bilder verwendet wurden. Fowler berichtete, dass fast alle Bilder expliziten Inhalt zeigten und dass es unklar sei, ob die abgebildeten Personen ihre Zustimmung zur Verwendung ihrer Bilder gegeben hatten.

Die Entdeckung dieser Datenbank wirft ernsthafte Fragen zu Datenschutz und Ethik auf. Dienste, die es ermöglichen, Bilder oder Körper ohne Wissen und Zustimmung der betroffenen Personen zu manipulieren, stellen erhebliche Risiken dar. Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass die Datenbank auch Bilder von Prominenten wie Ariana Grande und Michelle Obama als Kinder enthielt.

Nach der Entdeckung und der Kontaktaufnahme durch Fowler wurden sowohl die Datenbank als auch die Websites von GenNomis offline genommen. Dies wirft die Frage auf, inwieweit das Unternehmen selbst oder möglicherweise Dritte für den Betrieb der Datenbank verantwortlich sind. Die schnelle Reaktion von GenNomis zeigt, dass das Unternehmen sich der Brisanz der Situation bewusst ist.

Die Forschung zeigt, dass schätzungsweise 96 % aller Deepfakes im Internet pornografischer Natur sind und fast ausschließlich Frauen betreffen, die keine Zustimmung zur Verwendung ihrer Bilder gegeben haben. Diese Technologie wird nicht nur zur Erstellung von Inhalten ohne Zustimmung verwendet, sondern auch zur Erpressung und Belästigung von Menschen.

Die Enthüllung dieser Datenbank verdeutlicht die Notwendigkeit strengerer Regulierungen und eines stärkeren Bewusstseins für die Risiken der Deepfake-Technologie. Unternehmen und Regierungen müssen zusammenarbeiten, um den Missbrauch dieser Technologie zu verhindern und die Privatsphäre der Menschen zu schützen.


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Datenleck enthüllt Missbrauch von Deepfakes mit Prominenten
Datenleck enthüllt Missbrauch von Deepfakes mit Prominenten (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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