ZENTRALASIEN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Aralsee, einst das viertgrößte Binnengewässer der Welt, ist heute ein Symbol für die dramatischen Auswirkungen menschlicher Eingriffe in die Natur.
Der Aralsee, der sich einst über die Grenzen von Kasachstan und Usbekistan erstreckte, ist heute ein eindrucksvolles Beispiel für die verheerenden Folgen menschlicher Eingriffe in die Natur. In den 1960er Jahren begann die Umleitung der Flüsse Syr Darya und Amu Darya, um die Baumwollproduktion in der Region zu fördern. Diese Entscheidung führte zu einem drastischen Rückgang des Wasserspiegels des Aralsees.
In den 1980er Jahren war der See bereits in zwei Teile gespalten: den Großen Aralsee, der von Kasachstan und Usbekistan geteilt wird, und den Kleinen Aralsee im Norden Kasachstans. Bis zum Jahr 2000 hatte sich der Große Aralsee weiter aufgeteilt, und die östliche Hälfte ist mittlerweile fast vollständig ausgetrocknet.
Die dramatische Schrumpfung des Aralsees hat nicht nur die lokale Fischereiindustrie zerstört, sondern auch das regionale Klima verändert. Die freigelegte Seebettfläche, die heute als Aralkum-Wüste bekannt ist, ist eine Quelle für heftige Sandstürme, die Salz und Sand über weite Entfernungen transportieren und gesundheitliche Probleme für die lokale Bevölkerung verursachen.
Internationale Bemühungen konzentrieren sich nun auf die Erhaltung des Kleinen Aralsees. Der Bau des Kok-Aral-Damms im Jahr 2005 hat dazu beigetragen, den Wasserstand im nördlichen Teil des Sees zu stabilisieren und die Salinität zu kontrollieren. Diese Maßnahmen haben den Wasserspiegel um durchschnittlich vier Meter ansteigen lassen.
Die Satellitenbilder der Copernicus Sentinel-2-Mission bieten wertvolle Einblicke in die langfristigen Veränderungen des Aralsees. Diese Daten sind entscheidend für die Entscheidungsfindung und die Entwicklung von Strategien zur Bewältigung der Umweltprobleme in der Region.
Die Geschichte des Aralsees ist eine Mahnung an die potenziellen Folgen unüberlegter menschlicher Eingriffe in die Natur. Sie unterstreicht die Notwendigkeit nachhaltiger Wasserbewirtschaftung und internationaler Zusammenarbeit, um ähnliche Umweltkatastrophen in der Zukunft zu verhindern.
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