BERLIN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngste Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt einen Rückgang der digitalen Straftaten in Deutschland, doch die Herausforderungen für die Polizei bleiben groß, insbesondere durch die Zunahme von Cybercrime aus dem Ausland.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2024 offenbart einen leichten Rückgang der Cyberkriminalität in Deutschland, doch dieser Rückgang ist trügerisch. Während die Zahl der inländischen Straftaten um 3.016 Fälle auf 131.391 sank, bleibt die Aufklärungsquote mit einem Drittel der Fälle relativ niedrig. Diese Statistik umfasst Straftaten wie Computerbetrug und Computersabotage, die aus dem Inland begangen wurden.

Ein wachsendes Problem stellt jedoch die Cyberkriminalität aus dem Ausland dar. Die Zahl der Fälle stieg um 6 Prozent auf 201.877, wobei die Aufklärungsquote mit nur 2,2 Prozent verschwindend gering ist. Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, erklärt, dass die Ermittlungen und die Zusammenarbeit mit den Herkunftsländern der Täter oft schwierig sind. Viele dieser Straftaten ähneln Call-Center-Betrügereien, bei denen Gewinnversprechen gemacht werden.

Die Polizei setzt daher verstärkt auf Prävention durch Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Münch betont, dass der Fokus der Ermittlungsarbeit weniger auf Einzelfällen, sondern mehr auf den zugrunde liegenden Strukturen liegen sollte. Diese Strategie könnte helfen, die Effizienz der Ermittlungen zu steigern und Ressourcen zu schonen.

Ein weiteres Thema der Statistik ist der Rückgang der Fälle von Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern um 5,2 Prozent auf 42.854. Gleichzeitig stieg jedoch die Verbreitung jugendpornografischer Inhalte, insbesondere durch Jugendliche, die eigene Nacktbilder weiterleiten. Diese Fälle, die oft über Social-Media-Plattformen verbreitet werden, stellen die Polizei vor neue Herausforderungen.

Die Ampelregierung hatte ursprünglich geplant, die rechtliche Behandlung solcher Fälle zu reformieren, um die Strafbarkeit des Besitzes durch Jugendliche zu überdenken. Diese Reform wurde jedoch nicht umgesetzt. Bundesinnenministerin Nancy Faeser appelliert an die zukünftige Bundesregierung, hier eine rechtliche Klärung herbeizuführen.

Insgesamt zeigt die Statistik, dass die Cyberkriminalität in Deutschland trotz eines Rückgangs der inländischen Fälle weiterhin eine erhebliche Bedrohung darstellt. Die Polizei muss sich auf die internationalen Dimensionen dieser Verbrechen einstellen und neue Strategien entwickeln, um effektiv dagegen vorzugehen.


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Cyberkriminalität: Herausforderungen für die Polizei trotz sinkender Inlandsfälle
Cyberkriminalität: Herausforderungen für die Polizei trotz sinkender Inlandsfälle (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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