TEL AVIV / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Ein Hacker, der unter dem Pseudonym ‘CoreInjection’ operiert, behauptet, in die Systeme des israelischen Cybersicherheitsunternehmens Check Point eingedrungen zu sein und bietet nun den Zugang zu sensiblen Daten zum Verkauf an.
Ein Hacker, der sich ‘CoreInjection’ nennt, hat auf einem bekannten Forum im Darknet behauptet, in die Systeme des israelischen Cybersicherheitsunternehmens Check Point eingedrungen zu sein. Der Hacker bietet den Zugang zu sensiblen internen Daten und Netzwerksystemen für 5 Bitcoin an, was einem Wert von etwa 434.570 US-Dollar entspricht. Die Transaktion soll ausschließlich in Kryptowährung erfolgen, und Interessenten werden aufgefordert, über die TOX-Messaging-Plattform Kontakt aufzunehmen.
In seiner Ankündigung beschreibt CoreInjection, dass die zum Verkauf stehenden Daten interne Projektdokumentationen, Benutzeranmeldedaten, sowohl gehasht als auch im Klartext, sowie interne Netzwerkkarten und Architekturdiagramme umfassen. Auch Quellcode und kompilierte Binärdateien von proprietärer Software sowie Kontaktdaten von Mitarbeitern, einschließlich Telefonnummern und E-Mail-Adressen, sollen Teil des Angebots sein.
Check Point hat umgehend auf diese Behauptungen reagiert und erklärt, dass es sich um einen alten, bekannten und sehr begrenzten Vorfall handelt, der bereits vor Monaten behandelt wurde. Laut dem Unternehmen betraf der Vorfall nur eine begrenzte Anzahl von Organisationen und keine Kernsysteme. Die betroffenen Organisationen seien damals informiert und der Vorfall behandelt worden. Check Point betont, dass es keine Bedrohung für die Sicherheit seiner Kunden, Infrastruktur oder internen Abläufe gibt.
CoreInjection ist ein relativ neuer Akteur in der Cyberkriminalität, hat sich jedoch schnell einen Namen gemacht, indem er kritische Infrastrukturen und hochkarätige Netzwerke, insbesondere in Israel, ins Visier nimmt. Der erste Auftritt des Hackers auf dem Forum war am 15. März 2025, und seitdem hat er fünf Angebote veröffentlicht, die den Zugang zu verschiedenen Unternehmensnetzwerken betreffen.
Die Aktivitäten von CoreInjection werfen Fragen auf, insbesondere da die detaillierte Beschreibung der angeblich gestohlenen Materialien Bedenken hinsichtlich der Tiefe des Zugriffs aufwirft. Wenn die Daten echt sind, könnte dies auf einen tieferen Zugang hinweisen, als Check Point zugibt. Die Tatsache, dass interne Netzwerkkarten, Klartext-Anmeldedaten und proprietäre Software erwähnt werden, könnte auf eine ernsthaftere Bedrohung hindeuten.
Diese Vorfälle kommen zu einer Zeit, in der Cyberkriminelle zunehmend Cybersicherheitsanbieter selbst ins Visier nehmen, oft kleinere Fehler ausnutzen, um größere Sicherheitsverletzungen zu eskalieren. Ob die Behauptungen von CoreInjection wahr sind oder nicht, die Situation zeigt, dass selbst Unternehmen, die sich auf Verteidigung spezialisiert haben, nicht vor Bedrohungsakteuren sicher sind.
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