WASHINGTON D.C. / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) durch das Cyber Command der USA hat die Analysezeiten von schädlichem Netzwerkverkehr drastisch verkürzt.

Die US-amerikanische Cyber Command hat durch den Einsatz von generativen KI-Tools die Zeit, die für die Analyse von Netzwerkverkehr auf bösartige Aktivitäten benötigt wird, erheblich reduziert. Laut Morgan Adamski, der Exekutivdirektorin der Behörde, hat die Implementierung dieser Technologien die Analysezeiten von Tagen und Wochen auf Stunden und Minuten verkürzt. Diese Entwicklung stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Cybersicherheit dar und zeigt, wie KI die Effizienz in diesem Bereich steigern kann.

Im Rahmen eines Events in Washington D.C. erläuterte Adamski, dass das Cyber Command eine KI-Roadmap entwickelt hat, die etwa 100 Aufgaben zur Integration von KI in Logistik, Sicherheit und nationale Verteidigung umfasst. Diese Roadmap ist Teil einer umfassenden Strategie, um KI systematisch in die Operationen der Behörde zu integrieren. Ein spezielles KI-Task-Force-Team innerhalb der Cyber National Mission Force führt 90-tägige Entwicklungszyklen durch, um große Sprachmodelle und andere KI-Technologien in die Operationen des Cyber Command zu integrieren.

Ein wichtiger Aspekt dieser Bemühungen ist die Partnerschaft mit der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) im Rahmen des Constellation-Programms. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Einführung neuer Technologien und Anwendungsfälle zu beschleunigen, einschließlich der kontinuierlichen Überwachung des DoD Information Network (DoDIN). Dieses Netzwerk ist ein riesiges System, das täglich mehr als 3 Millionen Nutzer weltweit bedient.

Die Fähigkeit, KI-gestützte Überwachungstools an spezifischen Punkten innerhalb des DoDIN zu platzieren, ermöglicht es dem Cyber Command, verdächtigen Verkehr zu identifizieren, der auf bösartige Aktivitäten hinweist. Diese Technologie hat es der Behörde ermöglicht, Bedrohungen zu erkennen, die zuvor unentdeckt geblieben wären. Ein Pilotprojekt namens Panoptic Junction, das von der Army Cyber Command durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass KI zur Überwachung von Netzwerkverkehr und zur Erkennung von Malware und anderen Anomalien äußerst effektiv eingesetzt werden kann.

Die erfolgreiche Implementierung von Panoptic Junction hat das Interesse des Cyber Command geweckt, diese Technologie auf das gesamte DoDIN auszuweiten. Dies zeigt, wie KI nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Sicherheit von Netzwerken erheblich verbessern kann. Die systematische Einführung von KI-Tools in die Operationen des Cyber Command könnte als Modell für andere Organisationen dienen, die ähnliche Herausforderungen in der Cybersicherheit bewältigen müssen.

Die Fortschritte, die durch den Einsatz von KI im Cyber Command erzielt wurden, verdeutlichen das Potenzial dieser Technologie, die Art und Weise, wie Cybersicherheit betrieben wird, grundlegend zu verändern. Während die Behörde weiterhin an der Integration von KI in ihre Operationen arbeitet, bleibt abzuwarten, wie sich diese Technologien weiterentwickeln und welche neuen Möglichkeiten sie eröffnen werden.


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Cyber Command setzt auf KI zur Verbesserung der Cybersicherheit
Cyber Command setzt auf KI zur Verbesserung der Cybersicherheit (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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