HANNOVER / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Automobilzulieferer Continental sieht sich mit den Herausforderungen einer schwächelnden Autoindustrie konfrontiert. Trotz eines Umsatzrückgangs im Jahr 2024 konnte das Unternehmen durch Stellenabbau und ein starkes Reifengeschäft seinen Gewinn steigern.

Der Automobilzulieferer und Reifenhersteller Continental hat sich angesichts der schwierigen Lage in der Autoindustrie für einen Sparkurs entschieden, der Tausende von Stellenstreichungen umfasst. Diese Maßnahmen sollen zu einer Margenerholung im schwächelnden Autozuliefergeschäft führen. Das Unternehmen erwartet, dass die um Sondereffekte bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern der Sparte auf 2,5 bis 4,0 Prozent ansteigen wird.

Olaf Schick, der scheidende Finanzvorstand von Continental, betonte bei der Vorstellung des Jahresergebnisses für 2024, dass die Kosten- und Effizienzmaßnahmen des Unternehmens Wirkung zeigen. “Unser Ziel ist es, uns 2025 weiter zu verbessern”, erklärte Schick. Er wies darauf hin, dass das Unternehmen auch in diesem Jahr nicht mit Rückenwind von der Marktseite rechnet.

Im Jahr 2024 sank der Umsatz von Continental um vier Prozent auf 39,7 Milliarden Euro, was am unteren Ende der bereits zweimal gesenkten Spanne von 39,5 bis 42 Milliarden Euro lag. Das Reifengeschäft entwickelte sich jedoch positiv und trug dazu bei, dass das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen um knapp sieben Prozent auf 2,7 Milliarden Euro stieg. Die bereinigte operative Umsatzrendite erhöhte sich auf 6,8 Prozent, was über den Prognosen der Analysten lag.

Continental plant, die margenschwache Autozulieferer-Sparte, die etwa die Hälfte des Konzernumsatzes ausmacht, noch in diesem Jahr abzuspalten. Zudem sollen in der Verwaltung 5.400 Stellen gestrichen werden, um die jährlichen Kosten bis 2025 um 400 Millionen Euro zu senken. Auch in der Forschung und Entwicklung sollen 4.750 Jobs wegfallen, wobei die Ausgaben bis 2027 auf weniger als zehn Prozent des Umsatzes reduziert werden sollen.

Für das laufende Jahr rechnet Continental damit, dass sich der Umsatz auf dem Niveau von 2024 einpendeln wird. Die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen dürfte sich nach einem Rückgang 2024 um ein Prozent auf gut 89 Millionen Fahrzeuge verhalten entwickeln. Continental erwartet eine bereinigte operative Umsatzrendite von 6,5 bis 7,5 Prozent, unterstützt durch die jüngsten Stellenstreichungen.

Die Aktien von Continental gerieten nach den Jahreszahlen und dem Ausblick unter Druck und sanken um 8,5 Prozent. Besonders die Entwicklung im Automobilbereich mit der enttäuschenden operativen Marge sorgte für Unmut bei den Händlern. Auch der Ausblick auf das Autozuliefergeschäft wird als Sorgenpunkt betrachtet.

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Continental strebt durch Stellenabbau nach höherer Ertragskraft
Continental strebt durch Stellenabbau nach höherer Ertragskraft (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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