MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Commercetools, ein Vorreiter im Bereich des ‘Headless Commerce’, sieht sich mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert, die zu einer umfassenden Umstrukturierung des Unternehmens führen.
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Commercetools, bekannt für seine innovative ‘Headless Commerce’-Plattform, die Unternehmen APIs für den Aufbau von Online-Shops bietet, erlebte in den letzten Jahren einen beachtlichen Aufschwung. Dies war insbesondere während der Covid-19-Pandemie der Fall, als der Online-Handel boomte und Unternehmen ihre E-Commerce-Operationen verbessern wollten. Doch die Zeiten haben sich geändert, und Commercetools muss sich nun neuen Marktbedingungen anpassen. In den letzten Wochen hat das Unternehmen Dutzende von Mitarbeitern entlassen, darunter etwa 10 % der Belegschaft, nachdem es seine ehrgeizigen Wachstumsziele nicht erreicht hatte. Auch auf Führungsebene gibt es Veränderungen: Der Chief Revenue Officer und der CFO verlassen das Unternehmen, während andere Rollen neu zugeordnet werden. CEO Andrew Burton erklärte in einem Memo, dass trotz bedeutender Fortschritte die Umsatzwachstumsziele nicht vollständig erreicht wurden. Dies habe das Management dazu veranlasst, eine tiefgehende Analyse durchzuführen, um die Stärken und Schwächen des Unternehmens zu identifizieren und notwendige Änderungen vorzunehmen. Die Umstrukturierung betrifft vor allem die Bereiche Marketing, Vertrieb und interne Operationen wie HR und Finanzen. Auch in der Kunden- und Produktentwicklung wird es nach einer Leistungsüberprüfung zu Kürzungen kommen. Commercetools wurde 2006 in München gegründet und erlebte nach der Übernahme durch den Einzelhandelsriesen REWE im Jahr 2015 ein starkes Wachstum. 2019 wurde das Unternehmen erneut als Startup ausgegliedert und erhielt eine Finanzierung von 145 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 300 Millionen US-Dollar. Nach dem Ausbruch der Pandemie konnte Commercetools 140 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 1,9 Milliarden US-Dollar einwerben. Trotz dieser Erfolge sieht sich das Unternehmen nun mit einem veränderten Marktumfeld konfrontiert. Der Wettbewerb im Bereich ‘Headless Commerce’ hat zugenommen, mit Konkurrenten wie Shopify, die sich zunehmend auf größere Einzelhändler konzentrieren. Zudem wächst der E-Commerce-Markt nicht mehr so rasant wie in den Jahren 2020 bis 2022. Laut dem US Census Bureau stieg der Online-Handel in den USA im vierten Quartal 2024 nur um 2,7 %. Auch die Unsicherheiten im Hinblick auf Zölle und neue Marktplätze wie Temu, Instagram und TikTok stellen Herausforderungen dar. Commercetools muss sich nun darauf konzentrieren, seine Strategie anzupassen und sich auf die Zukunft des Handels vorzubereiten.
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