DENVER / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Steve Ells, der Gründer von Chipotle, hat nach über drei Jahrzehnten im Geschäft endlich den Status eines Milliardärs erreicht. Diese bemerkenswerte Entwicklung kommt trotz seiner anfänglichen Entscheidungen, die ihn fast von der Liste der reichsten Menschen der Welt ferngehalten hätten.
Steve Ells eröffnete 1993 das erste Chipotle in einem ehemaligen Eisladen in der Nähe der University of Denver. Drei Jahrzehnte später hat er sich als erster Burrito-Milliardär etabliert. Laut Schätzungen von Forbes beträgt sein Vermögen nun eine Milliarde Dollar, was ihn zu einem der 288 neuen Gesichter auf der diesjährigen Liste der Milliardäre macht.
Im vergangenen Jahr verkauften 130.000 Chipotle-Mitarbeiter weltweit Speisen im Wert von 11,3 Milliarden Dollar in 3.700 Filialen. Dies machte Chipotle zur drittwertvollsten Restaurantkette der Welt, nur hinter McDonald’s und Starbucks. Ells, ein klassisch ausgebildeter Koch, der mehr über die Herkunft seiner Zutaten als über die Rentabilität seiner Läden spricht, traf jedoch einige persönliche Entscheidungen, die ihn fast von der Milliardärsliste ferngehalten hätten.
1998 begann er, große Teile von Chipotle an McDonald’s zu verkaufen, um deren Hilfe beim Ausbau von 16 auf fast 500 Standorte zu erhalten. Als das Unternehmen 2006 an die Börse ging, war es McDonald’s, das den Großteil der Gewinne einstrich, da es 91% von Chipotle besaß, während Ells weniger als 4% hielt. Trotz des enormen Wachstums von Chipotle verkaufte Ells weiterhin seine Anteile, selbst als der Aktienkurs in die Höhe schoss.
Bis 2014 hatte er seinen Anteil auf 1% reduziert, was Forbes dazu veranlasste, zu erklären, dass Ells kein Milliardär sei und es vielleicht nie sein werde. Doch Chipotle expandierte weiter, überschritt 2010 die Marke von 1.000 Standorten und 2016 die von 2.000. Ells profitierte von einem großzügigen Vergütungsplan, der ihm und anderen Führungskräften große Aktienpakete gewährte, als der Aktienkurs stieg.
Als Ells 2020 den Vorstand verließ, hatte er schätzungsweise 300 Millionen Dollar (vor Steuern) aus seinen Verkäufen erzielt und besaß immer noch etwa 1% der Chipotle-Aktien, die etwa 170 Millionen Dollar wert waren. Der weitere Anstieg der Chipotle-Aktien um 250% und wahrscheinlich erfolgreiche Investitionen haben Ells schließlich auf die Milliardärsliste gebracht.
Ells, der nie plante, durch die Zubereitung von Burritos reich zu werden, hat nun mehrere Immobilien in Manhattan erworben und versucht, das „Restaurant der Zukunft“ zu bauen. Sein jüngstes Projekt, Kernel, ein veganes Fast-Casual-Konzept mit Robotern zur Essenszubereitung, floppte jedoch. Nun setzt er auf Counter Service, ein Sandwich-Konzept in Manhattan, in der Hoffnung, sein nächstes Chipotle zu finden.
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