MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die chinesische Automobilindustrie hat in den letzten Jahren Europa als wichtigen Absatzmarkt erkannt und verzeichnete im Februar eine beeindruckende Steigerung der Neuzulassungen in der Europäischen Union.
Die chinesische Automobilindustrie hat Europa als bedeutenden Absatzmarkt erkannt und konnte im Februar eine bemerkenswerte Steigerung der Neuzulassungen in der Europäischen Union verzeichnen. Insgesamt fanden 38.902 aus China importierte Fahrzeuge einen Abnehmer, was einem Zuwachs von 64 Prozent entspricht. Der Anteil chinesischer Fahrzeuge an den Neuzulassungen in der EU stieg damit von 2,5 Prozent im Februar des Vorjahres auf 4,1 Prozent im gleichen Zeitraum dieses Jahres.
Besonders auffällig ist jedoch, dass die chinesischen Hersteller in ihrer vermeintlichen Paradedisziplin, den batterie-elektrischen Fahrzeugen (BEVs), nicht von diesem Wachstum profitieren konnten. Trotz eines allgemeinen Anstiegs der Neuzulassungen von BEVs um 26 Prozent in der EU, verzeichneten die chinesischen Produzenten einen Rückgang von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Eine mögliche Ursache könnten die von der Europäischen Kommission verhängten Zölle sein, die aufgrund staatlicher Subventionen in China eingeführt wurden.
Ein Lichtblick in diesem schwierigen Umfeld ist der Erfolg von Leapmotor mit dem Modell T03, das dank einer Kooperation mit der Stellantis-Gruppe in Polen gefertigt wird und somit von den EU-Strafzöllen ausgenommen ist. Mit 895 Neuzulassungen konnte Leapmotor einen Achtungserfolg feiern. Dies wirft die Frage auf, ob Importe von E-Autos durch die Zölle gebremst werden, um die Verluste zu minimieren.
Während die Verkäufe von Elektrofahrzeugen stagnieren, erfreuen sich chinesische Fahrzeuge mit Verbrennungs- und Hybridantrieben wachsender Beliebtheit. Die Importeure chinesischer Fahrzeuge konnten bei Modellen mit hybriden Antriebskonzepten, die einen klassischen Verbrennungs- mit einem Elektromotor kombinieren, einen Zuwachs von 321 Prozent verzeichnen. Besonders erfolgreich war BYD mit dem Modell Seal U, das 2281 Neuzulassungen erreichte.
Interessanterweise verzeichnen auch aus China importierte Fahrzeuge mit klassischen Verbrennungsmotoren einen Zuwachs von 27 Prozent. Insgesamt wurden 11.798 Benziner aus chinesischer Produktion neu angemeldet. Diese Entwicklung zeigt, dass der Preis für viele Käufer ein entscheidender Faktor ist. Bei teureren Modellen greifen die Verbraucher eher zu europäischen Fahrzeugen, die mehr Prestige versprechen.
Ein weiteres bemerkenswertes Detail ist die beginnende Konzentration unter den chinesischen Autobauern auf dem europäischen Markt. Während einige Hersteller wie Great Wall Motors und Xpeng mit geringen Verkaufszahlen zu kämpfen haben, versuchen sie, durch Werbekampagnen ihre Bekanntheit zu steigern. Dies erinnert an die Anfangszeiten japanischer und koreanischer Hersteller, die zunächst aufgrund niedriger Preise gekauft wurden, bevor sie auch von anspruchsvolleren Käufern akzeptiert wurden.
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