MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der geplante Verkauf von zwei Häfen am Panamakanal durch das Hongkonger Unternehmen CK Hutchison an ein US-Investorenteam unter der Führung von BlackRock sorgt für erhebliche Spannungen zwischen China und den USA.

Der geplante Verkauf von zwei Häfen am Panamakanal durch das Hongkonger Unternehmen CK Hutchison an ein US-Investorenteam unter der Führung von BlackRock sorgt für erhebliche Spannungen zwischen China und den USA. Diese Transaktion ist Teil eines 22,8 Milliarden US-Dollar schweren Megadeals, der dem Konsortium die Kontrolle über mehr als 40 Häfen in 23 Ländern verschaffen würde. Der Deal folgt auf Beschwerden des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, dass die strategisch wichtige Wasserstraße unter chinesischer Kontrolle stehe.

Die Ankündigung des Verkaufs führte zu einem Anstieg der CK Hutchison-Aktien, die jedoch kurz darauf einbrachen, als die chinesische Staatszeitung Ta Kung Pao das Unternehmen in zwei Kommentaren scharf kritisierte. Die Zeitung, die von Pekings Verbindungsbüro in Hongkong kontrolliert wird, warf CK Hutchison vor, einen Deal abgeschlossen zu haben, der alle Chinesen verrate und verkaufe.

Der Widerstand Chinas gegen den Verkauf ist nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch geopolitischer Natur. Der Panamakanal ist eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt, und die Kontrolle über die dortigen Häfen bietet erheblichen strategischen Einfluss. Chinas Präsident Xi Jinping soll Berichten zufolge verärgert darüber gewesen sein, dass CK Hutchison nicht seine Zustimmung für den Deal eingeholt habe. Er hatte gehofft, die Häfen als Verhandlungsmasse gegenüber den USA einsetzen zu können.

Die Beziehung zwischen CK Hutchison und Peking ist seit langem angespannt. Der Gründer des Unternehmens, Li Ka-shing, hat sich in der Vergangenheit von China distanziert und seine Geschäftsinteressen umstrukturiert. Diese Distanzierung hat zu einem Verlust an politischem Einfluss geführt, insbesondere seit Xi Jinping 2012 an die Macht kam.

Obwohl Peking formal wenig Handhabe hat, den Verkauf zu stoppen, könnte es über regulatorische Maßnahmen Druck ausüben. Eine kartellrechtliche Untersuchung wurde bereits angekündigt, um den Wettbewerb zu schützen und das öffentliche Interesse zu wahren. Experten sind sich jedoch uneinig, ob dies ausreicht, um den Deal zu blockieren.

Zusätzlich könnte Peking informellen Druck auf CK Hutchison ausüben, indem es Geschäftsbeziehungen auf dem chinesischen Festland beeinflusst. Trotz der Reduzierung seiner Investitionen in China erzielt das Unternehmen immer noch einen erheblichen Teil seiner Einnahmen dort.

Die Situation wird von internationalen Beobachtern genau verfolgt, da sie die zunehmenden Spannungen zwischen China und den USA im Handels- und geopolitischen Bereich widerspiegelt. Der Ausgang des Deals könnte weitreichende Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen den beiden Supermächten und die Kontrolle über strategische Handelsrouten haben.


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Chinas Widerstand gegen den Verkauf von Häfen am Panamakanal
Chinas Widerstand gegen den Verkauf von Häfen am Panamakanal (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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