TAIPEI / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Militärübungen Chinas in der Taiwanstraße haben erneut die Spannungen in der Region verschärft. Diese Übungen, die unter dem Namen ‘Strait Thunder-2025A’ bekannt sind, fanden in den mittleren und südlichen Bereichen der Taiwanstraße statt und zielten darauf ab, die Fähigkeiten der Truppen in der Gebietskontrolle und Präzisionsschlägen zu testen.
Die Taiwanstraße, ein strategisch wichtiger Seeweg, der Taiwan von China trennt, steht erneut im Fokus internationaler Aufmerksamkeit. Chinas jüngste Militärübungen in dieser Region haben die ohnehin schon angespannten Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter belastet. Die Übungen, die unter dem Namen ‘Strait Thunder-2025A’ bekannt sind, fanden in den mittleren und südlichen Bereichen der Taiwanstraße statt. Ein Sprecher der Volksbefreiungsarmee erklärte, dass die Übungen darauf abzielten, die Fähigkeiten der Truppen in der Gebietskontrolle und Präzisionsschlägen zu testen.
Die taiwanesische Regierung beobachtet die Situation genau, obwohl es auf der Insel mit ihren 23 Millionen Einwohnern, die China als eigenes Territorium beansprucht, bisher keine ungewöhnlichen Aktivitäten gegeben hat. Die Übungen konzentrierten sich auf die Identifikation und Verifikation, Warnung und Vertreibung sowie Abfang- und Festhaltetaktiken. Diese Manöver sind Teil einer größeren Strategie Chinas, die militärische Präsenz in der Region zu verstärken und Druck auf Taiwan auszuüben.
In den letzten 24 Stunden meldete Taiwan den Einflug von 76 Militärflugzeugen und 19 Schiffen in die Nähe der Insel, wobei 37 Flugzeuge die inoffizielle Grenze in der Taiwanstraße überquerten. Die Shandong-Flugzeugträgergruppe Chinas drang ebenfalls in die Luftverteidigungszone Taiwans ein, eine selbstdefinierte Zone, die von der taiwanesischen Armee überwacht wird. Diese täglichen Provokationen sind Teil eines größeren Musters, bei dem China seine militärischen Aktivitäten in der Region intensiviert.
Die USA, die eine Reihe von Allianzen in der Region unterhalten und Taiwan mit hochentwickelten Waffen versorgen, beobachten die Entwicklungen mit Sorge. Ein Konflikt in der Region könnte die USA in die Auseinandersetzung hineinziehen, da sie gesetzlich verpflichtet sind, auf Bedrohungen gegen Taiwan zu reagieren. Tammy Bruce, Sprecherin des US-Außenministeriums, betonte, dass Chinas aggressive Militäraktivitäten und Rhetorik gegenüber Taiwan die Spannungen nur verschärfen und die Sicherheit der Region sowie den weltweiten Wohlstand gefährden.
In Taiwan wurde eine zentrale Reaktionsgruppe eingerichtet, um die neuesten Übungen zu überwachen, wie Verteidigungsminister Wellington Koo mitteilte. Die taiwanesische Regierung warnt davor, dass China unter dem Vorwand von Militärübungen einen Überraschungsangriff starten könnte. Die Mehrheit der taiwanesischen Bevölkerung lehnt eine chinesische Herrschaft ab und unterstützt den aktuellen Status der Unabhängigkeit Taiwans.
Die Taiwan Affairs Office Chinas erklärte, dass die Übungen gegen Lai Ching-te, den stark pro-unabhängigen Präsidenten Taiwans, gerichtet seien. Seit dem Abbruch fast aller Kontakte mit Taipeh im Jahr 2016 sind die Spannungen zwischen China und Taiwan gestiegen. Die Geschichte der beiden Länder ist geprägt von einem Bürgerkrieg, der vor 76 Jahren zur Trennung führte, und die aktuelle Situation spiegelt die anhaltenden geopolitischen Spannungen wider.
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