WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Entscheidung der CDC, eine wichtige Masernprognose zurückzuhalten, hat in der Gesundheitsgemeinschaft für Aufsehen gesorgt. Diese Entwicklung wirft Fragen über die zukünftige Ausrichtung der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde auf.
Die jüngste Entscheidung der Centers for Disease Control and Prevention (CDC), eine interne Risikobewertung zur Ausbreitung von Masern nicht zu veröffentlichen, hat in der Gesundheitsbranche Besorgnis ausgelöst. Diese Entscheidung fällt in eine Zeit, in der die Masernfälle in den USA zunehmen und die Impfraten in bestimmten Gebieten rückläufig sind. Die CDC hatte ursprünglich geplant, die Bedeutung von Impfungen gegen die hoch ansteckende Krankheit hervorzuheben, die sich bereits auf 19 Bundesstaaten ausgebreitet hat.
Ein Sprecher der CDC erklärte, dass die Entscheidung, die Bewertung nicht zu veröffentlichen, darauf zurückzuführen sei, dass die Informationen nichts Neues für die Öffentlichkeit enthielten. Dennoch bleibt die Empfehlung der CDC bestehen, dass Impfungen der beste Schutz gegen Masern sind. Diese Aussage markiert jedoch eine bemerkenswerte Abkehr von der bisherigen klaren Impfpolitik der Behörde.
Unter der Leitung von Robert F. Kennedy Jr., dem neuen Gesundheitsminister, scheint die CDC ihre Kommunikationsstrategie zu überdenken. Kennedy, ein bekannter Impfkritiker, hat in der Vergangenheit betont, dass die Entscheidung zur Impfung eine persönliche sei und dass Menschen sich über die Risiken und Vorteile informieren sollten. Diese Haltung spiegelt sich nun in der neuen Kommunikationslinie der CDC wider.
Jennifer Nuzzo, Direktorin des Pandemic Center an der Brown University, äußerte sich besorgt über die neue Ausrichtung der CDC. Sie betonte, dass die aktuelle Masernsituation in den USA keine Frage des Zufalls sei und dass klare, wissenschaftlich fundierte Informationen entscheidend für den Schutz der öffentlichen Gesundheit seien.
Die CDC hatte ursprünglich geplant, die Risikobewertung durch ihr Center for Forecasting and Outbreak Analytics zu veröffentlichen. Diese Abteilung, die nach den Erfahrungen der COVID-19-Pandemie gegründet wurde, soll wie ein nationaler Wetterdienst für Infektionskrankheiten fungieren und Vorhersagen über den Verlauf von Ausbrüchen treffen.
Die interne Bewertung ergab, dass das Risiko für die allgemeine US-Bevölkerung zwar gering sei, in Gemeinden mit niedrigen Impfraten jedoch hoch. Besonders betroffen sind Gebiete in der Nähe von Ausbrüchen oder solche mit engen sozialen Verbindungen zu betroffenen Regionen. Trotz dieser Erkenntnisse entschied die CDC, die Informationen nicht öffentlich zu machen.
Die Entscheidung, die Veröffentlichung der Risikobewertung zu stoppen, hat bei den Mitarbeitern der CDC für Unruhe gesorgt. Einige befürchten, dass die Behörde ihre Botschaften an die Linie der neuen Führung anpassen könnte, was die Glaubwürdigkeit der CDC gefährden könnte.
In Texas, einem der am stärksten betroffenen Bundesstaaten, haben Gesundheitsbehörden Schwierigkeiten, die Ausbreitung der Masern einzudämmen. Die Entscheidung der Trump-Administration, pandemiebezogene Zuschüsse zu kürzen, erschwert die Situation zusätzlich. Die Masern sind eine der ansteckendsten Krankheiten und können schwerwiegende gesundheitliche Komplikationen verursachen.
Die aktuelle Situation verdeutlicht die Notwendigkeit einer klaren und kohärenten Gesundheitskommunikation, um die Bevölkerung zu schützen und die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Die Rolle der CDC als führende Gesundheitsbehörde steht dabei im Mittelpunkt der Diskussionen.
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