MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der IT-Dienstleister CANCOM SE hat seine Prognosen für das Jahr 2025 veröffentlicht und zeigt sich dabei vorsichtig. Nach einem herausfordernden Jahr 2024, das von einer schwachen wirtschaftlichen Entwicklung sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor geprägt war, rechnet das Unternehmen auch im kommenden Jahr mit schwierigen Bedingungen.
CANCOM SE, ein führender IT-Dienstleister, hat seine Prognosen für das Jahr 2025 veröffentlicht und zeigt sich dabei vorsichtig. Nach einem herausfordernden Jahr 2024, das von einer schwachen wirtschaftlichen Entwicklung sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor geprägt war, rechnet das Unternehmen auch im kommenden Jahr mit schwierigen Bedingungen. Die Kaufzurückhaltung der Kunden, die bereits im vergangenen Jahr spürbar war, könnte sich fortsetzen und stellt das Unternehmen vor neue Herausforderungen.
Für das Jahr 2025 erwartet CANCOM einen Umsatz zwischen 1,7 und 1,85 Milliarden Euro. Dies entspricht einem leichten Wachstum im Vergleich zum Vorjahr, in dem der Umsatz um rund 14 Prozent auf gut 1,7 Milliarden Euro gestiegen war. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wird auf 115 bis 130 Millionen Euro geschätzt. Im Jahr 2024 lag das Ebitda bei 113 Millionen Euro, was leicht unter dem Ergebnis von 2023 lag.
Die Reaktion an der Börse fiel negativ aus: Die CANCOM-Aktie verlor zum Wochenauftakt über 13 Prozent im frühen Handel. Damit sind die bisherigen Kursgewinne im laufenden Jahr nahezu aufgezehrt. Analysten wie Martin Comtesse vom Investmenthaus Jefferies bezeichneten den Ausblick als vorsichtig. Während die Umsatzprognose den Erwartungen des Marktes entspreche, liege die Prognose für das Ebitda in der Mitte der Spanne vier Prozent unter dem Konsens.
Ein wesentlicher Faktor für die gedämpften Aussichten ist die Investitionszurückhaltung von kleinen und mittleren Unternehmen, die durch die US-Zollpolitik beeinflusst wird. Zudem warten Kunden im öffentlichen Sektor derzeit die Regierungsbildung ab, was ebenfalls zu einer Zurückhaltung bei Investitionen führt. CANCOM hat viele Auftraggeber aus dem öffentlichen Bereich, und die Unsicherheiten in der Haushaltslage sowie das Ende der Ampel-Koalition im Bund im vergangenen Jahr haben die Planungen erschwert.
Üblicherweise lässt sich mit Behörden vor allem im vierten Quartal das meiste Geschäft machen, wenn Reste von IT-Budgets aus öffentlichen Haushalten verbraucht werden. Doch auch im Mittelstand sorgte die Wirtschaftsschwäche in Deutschland und Europa für eine gedämpfte Nachfrage. Trotz dieser Herausforderungen plant CANCOM, seinen Aktionären eine unveränderte Dividende von 1,00 Euro je Aktie zu zahlen.
Die CANCOM-Aktie zeigte sich via XETRA zeitweise 14,37 Prozent im Minus bei 22,64 Euro. Spekulative Anleger können mit Knock-outs überproportional an Kursbewegungen partizipieren, indem sie den gewünschten Hebel wählen. Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen.
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