SINGAPUR / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Nach einem massiven Hackerangriff auf die Kryptobörse Bybit, bei dem Ether im Wert von 1,4 Milliarden US-Dollar gestohlen wurden, hat das Unternehmen schnell gehandelt, um die entstandene Lücke zu schließen und das Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen.
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Die Kryptobörse Bybit hat nach einem verheerenden Hackerangriff, bei dem Ether im Wert von 1,4 Milliarden US-Dollar gestohlen wurden, ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und die Lücke in der Vermögenssicherung geschlossen. Der Angriff, der am vergangenen Freitag stattfand, zielte auf eine der als sicher geltenden Offline-Wallets des Unternehmens ab. Diese sogenannten ‘Cold Wallets’ sind normalerweise vom Internet getrennt, um sie vor Cyberangriffen zu schützen.
Durch den Einsatz einer ausgeklügelten Methode, die eine manipulierte Benutzeroberfläche und URL beinhaltete, gelang es den Angreifern, die Logik des Smart Contracts zu ändern und die Gelder auf eine unbekannte Adresse umzuleiten. Die gestohlenen Vermögenswerte wurden anschließend auf mehrere Wallets verteilt und über dezentrale Börsen getauscht.
In den Tagen nach dem Angriff hat Bybit intensiv daran gearbeitet, die gestohlenen Mittel zu ersetzen. Laut dem On-Chain-Tracking-Service Lookonchain hat die Börse in den letzten zwei Tagen 446.870 Ether, im Wert von 1,23 Milliarden US-Dollar, durch Kredite, große Einlagen und Ether-Käufe zurückerhalten. Diese Maßnahmen haben dazu beigetragen, das Vertrauen der Nutzer wiederherzustellen, da die Einlagen die Abhebungen leicht überstiegen.
Die Aktivitäten auf den Adressen deuten darauf hin, dass über 400 Millionen US-Dollar durch außerbörslichen Handel erworben wurden, während weitere 300 Millionen direkt von Börsen stammen. Fast 300 Millionen US-Dollar wurden als Kredite aufgenommen, der Rest stammt von Adressen, die offenbar zu Kryptofonds gehören.
Der Angriff wurde von der Blockchain-Detektei ZachXBT mit der berüchtigten Lazarus-Gruppe aus Nordkorea in Verbindung gebracht, die für mehrere hochkarätige Kryptoangriffe bekannt ist, darunter der 600 Millionen US-Dollar schwere Ronin-Netzwerk-Hack im Jahr 2022.
Bybit hat erklärt, dass alle Ein- und Auszahlungsaktivitäten wieder normal laufen und die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt wurden, um zukünftige Angriffe zu verhindern. Die schnelle Reaktion des Unternehmens zeigt, wie wichtig es ist, in der sich schnell entwickelnden Welt der Kryptowährungen wachsam zu bleiben.
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