LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die britische Wirtschaft steht vor unerwarteten Herausforderungen, nachdem im Oktober ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,1 Prozent verzeichnet wurde. Diese Entwicklung stellt die wirtschaftspolitische Agenda der Labour-Regierung unter Premierminister Sir Keir Starmer auf die Probe.

Die britische Wirtschaft hat im Oktober einen unerwarteten Rückgang von 0,1 Prozent erlebt, was die Labour-Regierung unter Druck setzt, ihre wirtschaftspolitischen Versprechen einzuhalten. Diese Zahlen, die vom Office for National Statistics veröffentlicht wurden, widersprechen den Prognosen von Ökonomen, die mit einem leichten Wachstum gerechnet hatten. Bereits im Vormonat war ein ähnlicher Rückgang zu verzeichnen, was auf eine anhaltende Schwäche hindeutet.

Finanzministerin Rachel Reeves hat trotz der enttäuschenden Konjunkturdaten Maßnahmen angekündigt, um das Wirtschaftswachstum zu fördern und die Lebensstandards zu verbessern. Reeves betonte das Engagement der Regierung, langfristige Wachstumsstrategien zu entwickeln, um die wirtschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen. Die Labour-Regierung hat sich das Ziel gesetzt, das höchste nachhaltige Wachstum innerhalb der G7 zu erreichen.

Die OECD hat kürzlich ihre Wachstumsprognose für das Vereinigte Königreich für 2024 auf 0,9 Prozent gesenkt, was auf schwache Konjunkturdaten zurückzuführen ist. Für 2025 wird jedoch mit einer Wachstumsbeschleunigung auf 1,7 Prozent gerechnet, was über dem Durchschnitt der Eurozone liegt, aber hinter den USA zurückbleibt. Diese Prognosen verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen das Land steht, insbesondere angesichts der globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten.

Der Dienstleistungssektor, der einen großen Teil der britischen Wirtschaft ausmacht, stagnierte im Oktober, während die Produktion um 0,6 Prozent und der Bausektor um 0,4 Prozent zurückgingen. Liz McKeown vom Office for National Statistics erklärte, dass insbesondere die Öl- und Gasförderung sowie der Einzelhandel schwache Monate hatten, während einige Bereiche wie Telekommunikation und Logistik Wachstum verzeichneten.

Premierminister Sir Keir Starmer hat angekündigt, das verfügbare Haushaltseinkommen als neuen Maßstab für den Erfolg seiner Wirtschaftspolitik zu nutzen. Die hohen Kreditkosten belasten weiterhin die Haushaltsausgaben und Geschäftsaktivitäten, obwohl die Bank von England die Zinsen gesenkt hat. Weitere Zinssenkungen werden erwartet, da die Inflation von ihrem Höchststand im Jahr 2022 zurückgeht.

Das Bruttoinlandsprodukt pro Person lag im dritten Quartal immer noch unter dem Niveau vor der Pandemie, was die anhaltenden Auswirkungen von Covid-19 und der Lebenshaltungskostenkrise verdeutlicht. Experten prognostizieren, dass Disinflation und Zinssenkungen das Wachstum in den kommenden Monaten ankurbeln könnten, da Verbraucher ihre Ersparnisse reduzieren und Unternehmen von niedrigeren Finanzierungskosten profitieren.

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Britische Wirtschaft schrumpft: Herausforderungen für Labour-Regierung
Britische Wirtschaft schrumpft: Herausforderungen für Labour-Regierung (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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