INGELHEIM / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Boehringer Ingelheim hat im Jahr 2024 bedeutende Fortschritte in der Patientenversorgung erzielt und bereitet die Einführung neuer Medikamente vor. Mit einem Anstieg der erreichten Patienten um 8 % auf 66 Millionen und einer Erhöhung der F&E-Investitionen auf 6,2 Milliarden Euro, setzt das Unternehmen auf Innovation und Nachhaltigkeit.
Boehringer Ingelheim hat im Jahr 2024 die Zahl der mit seinen Medikamenten behandelten Patienten auf 66 Millionen erhöht, was einem Anstieg von 8 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung unterstreicht das Engagement des Unternehmens, innovative Therapien zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung stiegen auf 6,2 Milliarden Euro, was 23,2 % des Konzernumsatzes ausmacht. Der Umsatz des Unternehmens wuchs um 6,1 % auf 26,8 Milliarden Euro.
Die Pipeline von Boehringer Ingelheim zeigt vielversprechende Fortschritte, da das Unternehmen neue Medikamenteneinführungen ab 2025 vorbereitet. Hubertus von Baumbach, Vorsitzender der Unternehmensleitung, betonte die Bedeutung der aktuellen Phase hoher Investitionen, um neue Behandlungen schnell zu den Patienten zu bringen. Dies hat für das Unternehmen oberste Priorität.
Im Bereich Human Pharma verzeichnete Boehringer Ingelheim einen Umsatzanstieg von 7 % auf 21,9 Milliarden Euro, angeführt von den Medikamenten JARDIANCE® und OFEV®. JARDIANCE® wurde kürzlich auch zur Behandlung von chronischer Nierenerkrankung zugelassen, was zu einem Umsatzwachstum von 14,6 % auf 8,4 Milliarden Euro führte. OFEV® erzielte ein Wachstum von 8,9 % auf 3,8 Milliarden Euro.
Die Forschungspipeline im Bereich Human Pharma umfasst mehr als zehn neue Phase-II- und Phase-III-Studien, die in den nächsten 12 bis 18 Monaten starten sollen. Diese Studien werden in den kommenden fünf Jahren zu bedeutenden Markteinführungen beitragen. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in diesem Bereich stiegen auf 5,7 Milliarden Euro oder 27,6 % des Nettoumsatzes.
Nach positiven Daten aus zulassungsrelevanten Studien bereitet Boehringer Ingelheim die Markteinführung von Zongertinib und Nerandomilast vor. Zongertinib könnte die erste oral verabreichte, zielgerichtete Therapie für vorbehandelte HER2-mutierte Lungenkrebspatienten werden. Nerandomilast hat das Potenzial, die Versorgung von Patienten mit idiopathischer Lungenfibrose zu verbessern.
Im Bereich Tiergesundheit stieg der Umsatz um 1,9 % auf 4,7 Milliarden Euro. Besonders die NEXGARD®-Antiparasitika bauten ihre marktführende Position weiter aus. Boehringer Ingelheim unterstützte Landwirte und Behörden mit der schnellen Bereitstellung von Impfstoffen bei Ausbrüchen grenzüberschreitender Tierkrankheiten.
Das Unternehmen verfolgt auch ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele. Bis 2030 soll die Klimaneutralität in den Geschäftstätigkeiten erreicht werden. Der Anteil des aus erneuerbaren Energien bezogenen Stroms stieg bis 2024 auf rund 75 %. In Deutschland wurde ein neues Biomasseheizkraftwerk in Betrieb genommen, um die Erzeugung erneuerbarer Energien vor Ort zu erhöhen.
Für die Zukunft erwartet Boehringer Ingelheim, dass die positiven Trends anhalten werden. Das Unternehmen rechnet mit einem weiteren Anstieg der Zahl erreichter Patienten und einem leichten Umsatzwachstum im Jahr 2025. Die kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung sollen die Innovationskraft des Unternehmens weiter stärken.
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