MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Blue Origin, das Raumfahrtunternehmen von Jeff Bezos, bereitet sich auf den zweiten Start seiner New Glenn Rakete vor, der für das späte Frühjahr geplant ist. Nach dem ersten Testflug im Januar, bei dem die Boosterlandung nicht wie erwartet verlief, hat das Unternehmen nun die Ursachen analysiert und Korrekturmaßnahmen eingeleitet.

Blue Origin, das von Jeff Bezos gegründete Raumfahrtunternehmen, hat angekündigt, dass der zweite Start seiner New Glenn Rakete im späten Frühjahr erfolgen soll. Diese Ankündigung folgt auf eine umfassende Untersuchung des ersten Testflugs im Januar, bei dem die Boosterlandung auf einer Ozeanplattform scheiterte. Das Unternehmen hat sieben Korrekturmaßnahmen identifiziert, die sich hauptsächlich auf die Verbesserung des Treibstoffmanagements und der Steuerung des Motorenabblasens konzentrieren.

Die New Glenn Rakete ist das erste Modell von Blue Origin, das die Fähigkeit besitzt, in die Erdumlaufbahn zu gelangen. Das Unternehmen hat große Pläne, diese Rakete nicht nur für erdnahe Missionen, sondern auch für weiter entfernte Raumfahrtziele einzusetzen. Die wiederholte Demonstration dieser Fähigkeiten ist entscheidend, um mit SpaceX, dem derzeitigen Marktführer im Bereich der Raumfahrtstarts, konkurrieren zu können.

Der 320 Fuß hohe Riese, der seit Jahren in der Entwicklung ist, hat bereits einige Verzögerungen erlebt. Der erste Test im Januar zeigte, dass die zweite Stufe der Rakete erfolgreich die Umlaufbahn erreichte, jedoch versagten drei der Booster-Motoren beim Wiedereinschalten während der Rückkehr zur Erde. Blue Origin plant, bei dem bevorstehenden zweiten Testflug erneut eine Boosterlandung zu versuchen.

Die Korrekturmaßnahmen, die Blue Origin der Federal Aviation Administration (FAA) vorgelegt hat, sind ein wichtiger Schritt, um die Zuverlässigkeit und Sicherheit der New Glenn Rakete zu gewährleisten. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um das Vertrauen in die Fähigkeit der Rakete zu stärken, wiederholt und sicher zu operieren.

Im Vergleich zu SpaceX, das mit seiner Falcon-Serie bereits zahlreiche erfolgreiche Starts und Landungen durchgeführt hat, steht Blue Origin vor der Herausforderung, seine Technologien zu perfektionieren und sich einen festen Platz im kommerziellen Raumfahrtmarkt zu sichern. Die Konkurrenz zwischen diesen beiden Unternehmen treibt die Innovation in der Raumfahrtindustrie voran und könnte langfristig zu kostengünstigeren und zuverlässigeren Raumfahrtlösungen führen.

Die Zukunft der Raumfahrt hängt stark von der Fähigkeit ab, Raketen wiederverwendbar zu machen, was die Kosten erheblich senken könnte. Blue Origin und SpaceX sind führend in dieser Entwicklung, und ihre Fortschritte könnten die Art und Weise, wie wir den Weltraum erkunden, grundlegend verändern.

Mit dem bevorstehenden zweiten Start der New Glenn Rakete steht Blue Origin vor einem entscheidenden Moment. Gelingt es, die Boosterlandung erfolgreich durchzuführen, könnte dies das Vertrauen in die Technologie des Unternehmens stärken und neue Möglichkeiten für zukünftige Missionen eröffnen.


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Blue Origin plant zweiten Start der New Glenn Rakete im späten Frühjahr
Blue Origin plant zweiten Start der New Glenn Rakete im späten Frühjahr (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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