MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Bitcoin steht erneut unter Druck, nachdem der Preis unter die Marke von 91.000 US-Dollar gefallen ist. Diese Entwicklung kommt nach einer Phase von fast drei Monaten, in der die Kryptowährung in einer engen Preisspanne gehandelt wurde. Analysten sehen Bitcoin an einem kritischen Punkt, da die erforderliche Dynamik für einen nachhaltigen Ausbruch fehlt.



Bitcoin hat kürzlich die Marke von 91.000 US-Dollar unterschritten, was als kritischer Punkt für die Kryptowährung angesehen wird. Diese Entwicklung folgt auf eine fast dreimonatige Phase, in der Bitcoin in einer engen Preisspanne zwischen 91.000 und 102.000 US-Dollar gehandelt wurde. Analysten betonen, dass die notwendige Dynamik für einen nachhaltigen Ausbruch fehlt, was zu einer Phase der Kontraktion und Konsolidierung bei fast allen großen Krypto-Assets geführt hat.

In den letzten 24 Stunden ist der Bitcoin-Preis um über 4,5 % gefallen und hat damit den niedrigsten Stand seit Ende November erreicht. Der breitere Kryptomarkt hat ebenfalls einen Rückgang von 8 % verzeichnet, was zu einer Kaskade von Liquidationen geführt hat. Insgesamt wurden über 961,65 Millionen US-Dollar liquidiert, wobei Long-Positionen den Großteil ausmachten.

Analysten weisen darauf hin, dass Bitcoin zunehmend mit traditionellen Märkten korreliert. Ein wesentlicher Faktor für den stagnierenden Kryptomarkt ist die ähnliche Stagnation in den traditionellen Finanzmärkten, die durch makroökonomische Unsicherheiten verursacht wird. Der S&P 500 ist in den letzten fünf Handelstagen um 2,3 % gefallen, während der Nasdaq Composite um 4 % gesunken ist.

Die Nachfrage nach Bitcoin durch institutionelle Investoren über Spot-ETFs hat ebenfalls deutlich nachgelassen. In der Woche bis zum 21. Februar wurden an jedem Handelstag Abflüsse verzeichnet, die sich auf insgesamt 552,5 Millionen US-Dollar beliefen. Diese Entwicklung spiegelt die wachsende Unsicherheit und das schwache Vertrauen der Verbraucher wider, die durch steigende Inflationserwartungen verstärkt werden.

Die US-Wirtschaft steht vor Herausforderungen durch ein schwaches Verbrauchervertrauen und steigende Inflationserwartungen. Eine Umfrage der University of Michigan ergab, dass das Verbrauchervertrauen im Februar um 10 % gegenüber Januar gesunken ist und den niedrigsten Stand seit 15 Monaten erreicht hat. Dies spiegelt die wachsenden Sorgen über Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit wider, die das Ausgabeverhalten der Verbraucher beeinträchtigen könnten.

Zusätzlich zu diesen wirtschaftlichen Herausforderungen tragen vorgeschlagene Zölle der US-Regierung zur Inflation bei und haben einige Fortschritte in der Disinflation der letzten zwei Jahre rückgängig gemacht. Diese Faktoren zusammen haben den Druck auf den Kryptomarkt erhöht und die Unsicherheit verstärkt, die Investoren derzeit empfinden.

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Bitcoin unter Druck: Marktunsicherheiten und institutionelle Zurückhaltung
Bitcoin unter Druck: Marktunsicherheiten und institutionelle Zurückhaltung (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)

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