MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Bitcoin-Markt erlebt erneut Turbulenzen, nachdem ein Hackerangriff auf die Kryptobörse Bybit für Verunsicherung sorgte.
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Der Bitcoin, die bekannteste Kryptowährung, hat einen signifikanten Preisrückgang erlebt und fiel unter die Marke von 87.000 US-Dollar. Diese Entwicklung folgt auf einen Hackerangriff auf die Kryptobörse Bybit, der zu einem Ausverkauf auf dem gesamten Kryptomarkt führte. Der Bitcoin-Preis fiel auf der Handelsplattform Bitstamp auf den niedrigsten Stand seit Mitte November des Vorjahres.
Experten sehen in dem Vorfall bei Bybit eine Fortsetzung einer Reihe von Sicherheitsproblemen, die das Vertrauen in Kryptowährungen erschüttern. Caroline Mauron von Orbit Markets betonte, dass solche Ereignisse ungute Erinnerungen bei Marktteilnehmern wecken. Neben Bitcoin sind auch andere Kryptowährungen wie Ethereum, XRP und Solana von den Kursrückgängen betroffen.
Der Hackerangriff auf Bybit ist nicht das einzige Ereignis, das den Kryptomarkt belastet. In Argentinien sorgt der Skandal um die Krypto-Währung $LIBRA für Aufsehen, nachdem deren Wert nach einer Promotion durch den Präsidenten Javier Milei dramatisch einbrach. Die argentinische Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet, was die Unsicherheit im Markt weiter verstärkt.
Bis Mitte Januar hatte der Bitcoin von der Aussicht auf ein regulierungsfreundliches Umfeld in den USA profitiert, insbesondere nach der Amtseinführung von Präsident Donald Trump. Dies führte zu einem Rekordhoch von knapp 109.400 Dollar. Doch die protektionistische Politik Trumps könnte den Risikoappetit der Investoren dämpfen, da Kryptowährungen als hochriskante Anlageklasse gelten.
Die Unsicherheiten im Kryptomarkt haben auch Auswirkungen auf Aktien von Unternehmen, die eng mit Kryptowährungen verbunden sind. So verzeichneten Coinbase, MicroStrategy und Riot Platforms deutliche Kursverluste. Marktanalysten führen dies auf die allgemeine Unsicherheit und die jüngsten Sicherheitsvorfälle zurück.
Die Zukunft des Kryptomarktes bleibt ungewiss, da Sicherheitsbedenken und regulatorische Herausforderungen weiterhin im Vordergrund stehen. Investoren sind gefordert, ihre Strategien anzupassen und die Entwicklungen genau zu beobachten, um auf die volatilen Marktbedingungen reagieren zu können.
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