MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Bitcoin-Markt erlebt derzeit eine Phase erheblicher Unsicherheit, da der Preis der führenden Kryptowährung auf ein 3-Monats-Tief gefallen ist. Diese Entwicklung wirft Fragen über die zukünftige Preisentwicklung auf, insbesondere angesichts der aktuellen makroökonomischen Herausforderungen.
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Der Bitcoin-Preis ist kürzlich von 95.930 US-Dollar auf 86.010 US-Dollar gefallen, was den niedrigsten Stand seit November 2024 markiert. Diese unerwartete Abwärtsbewegung führte zu Liquidationen von über 760 Millionen US-Dollar in gehebelten Long-Positionen, was die Stabilität der 90.000-Dollar-Unterstützungsebene in Frage stellt. Analysten führen den Rückgang teilweise auf Nettoabflüsse von 516 Millionen US-Dollar aus Bitcoin-ETFs zurück, obwohl in den Tagen zuvor ähnliche Abflüsse den Preis nicht unter 95.500 US-Dollar gedrückt hatten.
Ein wesentlicher Faktor für den jüngsten Ausverkauf in Risikomärkten sind die Bedenken der Investoren über das globale Wirtschaftswachstum. Diese Ängste wurden verstärkt, nachdem der US-Präsident Donald Trump Pläne zur Einführung von Zöllen auf Importe aus Kanada und Mexiko ab März bestätigt hatte. Diese Ankündigung führte zu einem Rückgang der Renditen für 10-jährige US-Staatsanleihen auf ein 3-Monats-Tief, was auf eine starke Nachfrage nach sicheren Anlagen hinweist. Gleichzeitig schwächte sich der US-Dollar gegenüber einem Korb globaler Währungen ab.
Die Marktreaktion auf Trumps Ankündigung war negativ, und Experten warnen vor möglichen wirtschaftlichen Schäden durch die US-Politik. Mark Cudmore von Bloomberg News äußerte Bedenken, dass die neue US-Regierung die erwarteten Wachstumsimpulse noch nicht liefert und dass die US-Politik möglicherweise bereits wirtschaftlichen Schaden anrichtet. Diese Unsicherheiten belasten auch andere große Vermögenswerte wie NVIDIA, Tesla und Palantir, die seit dem 21. Februar ähnliche Preisrückgänge verzeichneten.
Der starke Zusammenhang zwischen Bitcoin und dem Technologiesektor deutet darauf hin, dass Bitcoin weiterhin als risikobehaftetes Asset wahrgenommen wird. Ereignisse im Kryptomarkt, wie die Einigung von OKX mit dem US-Justizministerium, bei der das Unternehmen 500 Millionen US-Dollar an Strafen zahlte, belasten zusätzlich das Image von Bitcoin. Diese Entwicklungen verstärken die Wahrnehmung von Bitcoin als risikoreiche Investition.
Obwohl es wenig Grund zur Annahme gibt, dass der Bitcoin-Preis unter 86.000 US-Dollar fallen wird, versuchen Regierungen, eine mögliche Rezession zu verhindern, indem sie Zentralbanken zu Stimulusmaßnahmen drängen. Während die anfängliche Reaktion darin bestehen könnte, das Risiko zu reduzieren, fürchten Investoren auch eine Währungsverwässerung durch die Ausweitung der Geldbasis. Infolgedessen könnten die harte Geldpolitik und die Zensurresistenz von Bitcoin langfristig bestehen bleiben.
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