MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Bitcoin hat kürzlich einen signifikanten Rückgang erlebt, der die Aufmerksamkeit von Investoren und Analysten gleichermaßen auf sich zieht. Der Kurs fiel unter die Marke von 80.000 US-Dollar, was einem Rückgang von 27 % gegenüber dem Allzeithoch von 109.000 US-Dollar im Januar entspricht. Diese Entwicklung hat weitreichende Implikationen für den Kryptomarkt und wirft Fragen über die zukünftige Richtung von Bitcoin auf.
Bitcoin, die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, hat kürzlich einen bemerkenswerten Rückgang erlebt, der die Aufmerksamkeit von Investoren und Analysten gleichermaßen auf sich zieht. Der Kurs fiel unter die Marke von 80.000 US-Dollar, was einem Rückgang von 27 % gegenüber dem Allzeithoch von 109.000 US-Dollar im Januar entspricht. Diese Entwicklung hat weitreichende Implikationen für den Kryptomarkt und wirft Fragen über die zukünftige Richtung von Bitcoin auf.
Ein wesentlicher Faktor für den Rückgang sind die beschleunigten Abflüsse aus Bitcoin-ETFs, die einen Großteil der Rallye zu den Rekordhöhen angetrieben hatten. Im Februar zogen Investoren mehr als 2 Milliarden US-Dollar aus Spot-Bitcoin-ETFs ab, was die bedeutendsten wöchentlichen Abflüsse seit ihrer Einführung darstellt. Gleichzeitig verzeichnen Gold-ETFs steigende Zuflüsse, was darauf hindeutet, dass Investoren inmitten der breiteren makroökonomischen Unsicherheit zu traditionellen sicheren Häfen wechseln.
Im historischen Kontext betrachtet, ist der aktuelle Rückgang von Bitcoin relativ mild. Historische Daten zeigen, dass Bitcoin mindestens 16 signifikante Korrekturen von Allzeithochs erlebt hat, mit Rückgängen von 30 % bis 85 %, bevor es sich schließlich erholte. Der aktuelle Abschwung spiegelt einen ähnlichen Rückgang von 33 % zwischen März und August 2024 wider, der 144 Tage benötigte, um im November ein neues Hoch zu erreichen. Schwerwiegendere Rückgänge, wie der 78%ige Einbruch in den Jahren 2021-2022 und der 84%ige Rückgang im Jahr 2018, benötigten deutlich länger zur Erholung, mit mehrjährigen Zeitplänen, bevor neue Höchststände erreicht wurden.
Makroökonomische Druckfaktoren und Marktverschiebungen spielen ebenfalls eine Rolle bei der aktuellen Marktlage. Der Rückgang erfolgt, während Händler ihre Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve neu bewerten, da anhaltende Inflationsdaten die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Lockerung verringern. Höhere Zinsen belasten in der Regel risikobehaftete Vermögenswerte, einschließlich Bitcoin, das Ende 2024 teilweise aufgrund der Erwartungen an ein lockereres monetäres Umfeld gestiegen war.
Marktunsicherheiten wurden durch geopolitische Spannungen verstärkt, nachdem die Trump-Administration beschlossen hatte, Zölle auf China, Mexiko und Kanada zu erheben, was die globalen Finanzmärkte unter Druck setzte. Ein stärkerer US-Dollar und sinkende Treasury-Renditen haben Bitcoin zusätzliche Gegenwinde beschert. Hinzu kommt ein Sicherheitsvorfall auf der Bybit-Börse, bei dem über 1,4 Milliarden US-Dollar gestohlen wurden – der bedeutendste Kryptodiebstahl in der Geschichte – was Bedenken hinsichtlich der Sicherheit digitaler Vermögenswerte aufgeworfen hat.
Trotz der Korrektur scheinen langfristige Bitcoin-Inhaber standhaft zu bleiben. On-Chain-Daten zeigen, dass der größte Verkaufsdruck von neueren Investoren ausgeht, während Wallets, die Bitcoin über längere Zeiträume halten, relativ inaktiv bleiben. Dennoch bleibt die nächste Bewegung von Bitcoin ungewiss. Historisch gesehen haben Korrekturen dieser Größenordnung je nach makroökonomischen Bedingungen und Marktstimmung zwischen Wochen und über einem Jahr zur Erholung benötigt. Händler beobachten nun genau die Unterstützungsniveaus um 75.000 US-Dollar und die ETF-Flüsse auf Anzeichen einer erneuten Nachfrage.
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