MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Bitcoin-Markt steht vor einer potenziell schwierigen Phase, da Experten einen langsamen, aber stetigen Rückgang der Preise prognostizieren. Diese Entwicklung könnte weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Kryptowährungsbranche haben.
Die jüngsten Entwicklungen im Bitcoin-Markt deuten auf eine mögliche Fortsetzung des Abwärtstrends hin, der bereits im Jahr 2022 begann. Experten wie Quinn Thompson, Gründer des Krypto-Hedgefonds Lekker Capital, warnen vor einem langsamen, aber stetigen Rückgang der Bitcoin-Preise. Thompson prognostiziert, dass Bitcoin bis zum Jahresende auf einen Preis zwischen 50.000 und 59.999 US-Dollar fallen könnte, was einem erheblichen Rückgang vom aktuellen Niveau von 83.000 US-Dollar entspricht.
Thompson betont, dass dieser Rückgang nicht abrupt erfolgen wird, sondern eher als schleichender Prozess, der für viele Anleger schwer zu ertragen sein könnte. Diese Art von Marktumfeld, in dem es keine großen Liquidationen oder Crashs gibt, könnte für Investoren besonders herausfordernd sein, da sie ständig unsicher sind, ob der Tiefpunkt erreicht ist.
Ein wesentlicher Faktor für Thompsons pessimistische Einschätzung sind die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der US-Regierung. Die von der Regierung geplanten Ausgabenkürzungen, insbesondere durch das Department of Government Efficiency (D.O.G.E), könnten die Wirtschaft belasten. Diese Kürzungen könnten die Arbeitsmarktlage verschärfen, da staatliche Ausgaben in der Vergangenheit ein wichtiger Treiber für das Beschäftigungswachstum waren.
Darüber hinaus könnte die verstärkte Kontrolle der illegalen Einwanderung und die damit verbundenen Deportationen den Arbeitsmarkt weiter unter Druck setzen. Ein Rückgang der verfügbaren Arbeitskräfte könnte zu steigenden Löhnen führen, die sich viele Unternehmen nicht leisten können. Diese Entwicklungen könnten das Wirtschaftswachstum weiter bremsen.
Ein weiterer Unsicherheitsfaktor sind die schwankenden Zollpolitik der Regierung, die Unternehmen dazu veranlassen könnte, Investitionen und Einstellungsentscheidungen zu verschieben. Diese Unsicherheiten könnten die wirtschaftliche Erholung weiter verzögern.
Die US-Notenbank scheint ebenfalls nicht in Eile zu sein, die finanziellen Bedingungen zu lockern, da die Inflationsdaten nicht überzeugend sind. Obwohl die Zinsen Ende 2024 gesenkt wurden, war dies nicht ausreichend, um den Bitcoin-Preis über 110.000 US-Dollar zu treiben. Thompson erwartet, dass die Fed im Jahr 2025 die Zinsen weiter senken wird, jedoch nur in kleinen Schritten.
Insgesamt sieht Thompson die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als ungünstig für risikoreiche Anlagen wie Bitcoin und Aktien an. Die derzeitige Politik der US-Regierung könnte darauf abzielen, die überhitzten Märkte abzukühlen, was zu einem Rückgang der Vermögenspreise führen könnte. Diese Maßnahmen könnten jedoch auch das Risiko einer Rezession erhöhen, insbesondere wenn die Regierung ihre Politik nicht rechtzeitig anpasst.
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