MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Entwicklungen auf dem Deribit-Optionsmarkt zeigen eine deutliche Präferenz für Put-Optionen mit einem Ausübungspreis von 80.000 US-Dollar. Diese Tendenz spiegelt die wachsende Unsicherheit unter Investoren wider, insbesondere angesichts der bevorstehenden Ankündigungen von globalen Handelszöllen.
Deribit, eine führende Plattform für den Handel mit Bitcoin-Optionen, verzeichnet derzeit ein hohes Interesse an Put-Optionen mit einem Ausübungspreis von 80.000 US-Dollar. Diese Optionen laufen am 4. April aus, nur zwei Tage nach der erwarteten Ankündigung von Donald Trump zu globalen Reziprozitätszöllen. Die Nachfrage nach Absicherung gegen Kursverluste nimmt zu, was sich in einem Ansturm auf Put-Optionen zeigt, die den Inhabern das Recht geben, zu einem festgelegten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu verkaufen.
Caroline Mauron, Mitbegründerin von Orbit Markets, hebt hervor, dass das Risiko-Reversal, also der Spread zwischen 25-Delta-Calls und -Puts, für den 4. April am höchsten ist. Dies deutet auf eine negative Marktstimmung hin. Eine Risiko-Reversal-Strategie, bei der eine Call-Option gekauft und eine Put-Option mit demselben Verfallsdatum verkauft wird, zielt darauf ab, das Abwärtsrisiko zu begrenzen.
Der Bitcoin-Kurs erreichte im Januar ein neues Hoch von 109.241 US-Dollar, was teilweise auf Trumps frühere Erfolge im Handel zurückzuführen ist. Seitdem ist der Kurs jedoch um mehr als 20 Prozent gefallen, da Trumps Exportmodell mit Reziprozitätszöllen auf die Probe gestellt wurde. Diese jüngste Kurskorrektur ähnelt der des letzten Jahres, als die SEC eine Welle von ETF-Zulassungen auslöste.
Auch in anderen Märkten, wie dem Goldmarkt, ist eine steigende Unsicherheit zu beobachten. Gold erreichte am Montag ein neues Rekordhoch von über 3.100 US-Dollar pro Unze, unterstützt durch die steigende Nachfrage nach sicheren Anlagen in einem risikoscheuen Marktumfeld. Zentralbankkäufe und das Bedürfnis nach sicheren Häfen angesichts wachsender geopolitischer und makroökonomischer Unsicherheiten haben die Rallye angetrieben.
Die globalen Märkte sind in den Tagen vor Trumps erwarteter Ankündigung weiterer Zölle zum vierten Mal in Folge gefallen, da Investoren über die potenziellen wirtschaftlichen Auswirkungen des Handelskriegs besorgt sind. Vermögensverwalter zögern, große Positionen einzunehmen oder ihre Portfolios zu entlasten, da sie die Einführung der sogenannten Reziprozitätszölle und deren potenzielle Auswirkungen auf die Wirtschaft fürchten.
Trumps wirtschaftlicher Optimismus hatte den S&P 500 im Februar auf ein neues Hoch getrieben. Seitdem ist der Index jedoch gefallen und steuert auf seine schlechteste Quartalsperformance seit 2022 zu. Da der Montag das Ende des ersten Quartals markiert, wird mit weiterer Volatilität gerechnet.
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