MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Kryptowährungsmärkte zeigen erneut Anzeichen von Bewegung, da Bitcoin sich der psychologisch wichtigen Marke von 100.000 US-Dollar nähert. Während XRP seine Position behauptet und Ethereum mit Herausforderungen kämpft, stellt sich die Frage, ob Bitcoin bereit ist, neue Höhen zu erklimmen.
Bitcoin hat in den letzten Wochen Anzeichen von Stabilität gezeigt, nachdem es zuvor von Unsicherheiten und erratischem Handel geprägt war. Der aktuelle Kurs von 84.000 US-Dollar markiert eine Phase der Konsolidierung, die durch die Einführung lang erwarteter Tarife begünstigt wurde. Diese regulatorische Klarheit hat eine bedeutende Unsicherheitsquelle beseitigt, die den Markt in der Vergangenheit zurückgehalten hat. Mit dem Abklingen dieser Risiken scheinen Marktteilnehmer wieder Vertrauen zu gewinnen, was den Weg für einen neuen Aufwärtstrend ebnen könnte.
Technisch gesehen hat sich die 200-Tage-EMA als zuverlässige dynamische Unterstützung erwiesen, von der sich Bitcoin erfolgreich erholt hat. Der Relative-Stärke-Index (RSI) bleibt neutral, was auf weiteres Aufwärtspotenzial hindeutet. Besonders ermutigend ist, dass Bitcoin sich erneut einem wichtigen Widerstandsbereich zwischen 87.000 und 89.000 US-Dollar nähert, der durch die Konvergenz von kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten angezeigt wird.
Ein Durchbruch in diesem Bereich könnte den Weg zu sechsstelligen Kursen schnell öffnen. Die jüngsten grünen Tageskerzen deuten auf eine Akkumulation hin, obwohl das Volumen im Vergleich zum euphorischen Novemberlauf noch gedämpft ist. Sollte der Aufwärtstrend anhalten und der Widerstand in den kommenden Tagen überwunden werden, könnte Bitcoin seine Allzeithochs von 100.000 US-Dollar in wenigen Wochen erneut testen.
XRP zeigt weiterhin Stärke, indem es das wichtige Preisniveau von 2 US-Dollar festhält und sich um die 200 EMA stabilisiert. Diese Marke fungiert sowohl als technische als auch als psychologische Anker und könnte die Grundlage für eine mittelfristige Erholung bieten. Historisch gesehen gab es nach jedem Abprall von diesem Niveau kurze bullische Impulse, und auch diesmal scheint es keine Ausnahme zu geben.
Auf der Oberseite ist der Bereich um 2,27 US-Dollar, der der 50-Tage-EMA entspricht und in den letzten Wochen als Widerstand gedient hat, einer der nächsten zu beobachtenden Punkte. Ein Durchbruch über dieses Niveau könnte den Weg zur absteigenden Widerstandslinie ebnen, die das Wachstum des Assets seit Januar gebremst hat und sich um 2,60 US-Dollar befindet. Ein effektiver Durchbruch über diese Trendlinie könnte darauf hindeuten, dass die aktuelle Konsolidierungsphase zu Ende geht und eine mögliche Beschleunigung in Richtung der 3-Dollar-Marke bevorsteht.
Ethereum hingegen zeigt erneut Schwäche, da der Preis Schwierigkeiten hat, in der Nähe der 2.000-Dollar-Marke einen Aufwärtstrend zu halten. Trotz kleiner intraday Gewinne deutet das technische Setup darauf hin, dass ETH weit davon entfernt ist, ein signifikantes Comeback zu machen, geschweige denn seine früheren Höchststände von etwa 3.000 US-Dollar zu erreichen. Der aktuelle Tageschart zeigt, dass Ethereum seit Anfang März in einem Abwärtstrend ist, mit tieferen Hochs und tieferen Tiefs, die einen absteigenden Kanal bilden.
Der größere Marktumfeld für ETH ist ebenfalls nicht förderlich. Ethereum bleibt im Vergleich zu Bitcoin und anderen Assets, die Versuche zur Erholung unternommen haben, ruhig und leistungsschwach. ETH scheint besonders anfällig zu sein, da der Kryptomarkt durch makroökonomische Probleme wie internationale Zölle und unklare regulatorische Rahmenbedingungen bedroht ist. Ohne eine signifikante Änderung im Volumen oder der Anlegerstimmung könnte Ethereum weiter fallen.
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