MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Bitcoin-Entwicklergemeinschaft erlebte kürzlich eine unerwartete Unterbrechung ihrer Kommunikation, als die zentrale Mailingliste für mehrere Stunden nicht erreichbar war. Diese Störung wirft Fragen zur Sicherheit und Stabilität der genutzten Plattformen auf.
Die Bitcoin-Entwicklergemeinschaft sah sich am 2. April mit einer unerwarteten Herausforderung konfrontiert, als ihre zentrale Kommunikationsplattform, die Bitcoin-Mailingliste, für mehrere Stunden nicht erreichbar war. Diese Liste, die über Google Groups betrieben wird, dient als wichtiges Forum für die Diskussion potenzieller Protokolländerungen. Die Sperrung erfolgte aufgrund von Spam-Vorwürfen durch Google, was die Entwickler daran hinderte, sich auszutauschen. Bryan Bishop, ein Bitcoin-Core-Entwickler, vermutet, dass die Sperrung durch massenhafte Meldungen von Spam durch Bots oder Einzelpersonen ausgelöst wurde. Diese Taktik wird häufig von Angreifern genutzt, um Gemeinschaften zu zensieren oder zu stören, wie es auch auf Plattformen wie YouTube oder TikTok vorkommt. Google Workspace Support bestätigte, dass das Problem am 3. April um 2:23 Uhr UTC gelöst wurde. Jack Dorsey, ein bekannter Bitcoin-Befürworter, forderte Google-CEO Sundar Pichai auf, den Vorfall zu untersuchen. Die Bitcoin-Mailingliste ist ein zentrales Werkzeug für Entwickler und Forscher, um über Protokolländerungen zu diskutieren, die den Wert von über 1,6 Billionen US-Dollar sichern. Trotz des Vorfalls planen die Moderatoren der Liste, weiterhin Google Groups zu nutzen, da die Kontinuität der Kommunikation per E-Mail gewährleistet werden muss. Die Mailingliste wurde im Februar 2024 zu Google Groups migriert, nachdem sie zuvor auf verschiedenen Plattformen wie der Linux Foundation und SourceForge.net gehostet wurde. Bishop betonte, dass Bitcoin-Foren nicht auf eine einzige Plattform beschränkt sein sollten, da es mehrere andere Plattformen gibt, auf denen Bitcoin-Entwicklungen diskutiert werden, darunter GitHub und das dezentrale soziale Netzwerk Nostr.
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