WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngste Entscheidung der Trump-Administration, eine Arbeitsgruppe zur Bewertung eines digitalen Asset-Vorrats zu schaffen, hat die kurzfristigen Erwartungen der Bitcoin-Händler gedämpft.



Die Ankündigung der US-Regierung, eine Arbeitsgruppe zur Untersuchung digitaler Asset-Märkte zu gründen, hat in der Bitcoin-Community für Aufsehen gesorgt. Anstatt sich auf einen spezifischen Bitcoin-Reservefonds zu konzentrieren, wird ein allgemeiner digitaler Asset-Vorrat evaluiert. Dies hat die Hoffnungen auf einen kurzfristigen Preisanstieg von Bitcoin getrübt. Laut Nick Forster, dem Gründer des On-Chain-Optionsprotokolls Derive, sehen Händler derzeit nur begrenztes Potenzial für Bitcoin, da konkrete Maßnahmen fehlen. Am 24. Januar wurden 83,3% der Bitcoin-Optionskontrakte als ‘Calls verkauft’ registriert, was darauf hindeutet, dass Händler erwarten, dass der Bitcoin-Preis stabil bleibt oder fällt. Die Entscheidung der Trump-Administration, eine Arbeitsgruppe zu schaffen, die die Schaffung eines nationalen digitalen Asset-Vorrats untersucht, wurde von vielen als unzureichend konkret kritisiert. Ripple hat sich ebenfalls für einen multi-coin strategischen Reservefonds ausgesprochen, anstatt sich ausschließlich auf Bitcoin zu konzentrieren. Der Bitcoin-Preis liegt derzeit bei etwa 105.100 US-Dollar, was 3,8% unter seinem jüngsten Allzeithoch von über 109.000 US-Dollar liegt. Der Analyst Filbfilb äußerte sich skeptisch, dass der aktuelle Bitcoin-Preis von 100.000 US-Dollar auf die Erwartung eines sofortigen Bitcoin-Reservefonds zurückzuführen ist. Er sieht jedoch Potenzial für einen Anstieg auf 180.000 US-Dollar bis 2025. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Marktteilnehmer konkrete Maßnahmen und nicht nur vage Ankündigungen erwarten, um nachhaltige Preisbewegungen zu unterstützen.

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Bitcoin-Händler sehen nach US-Entscheidung begrenztes Potenzial
Bitcoin-Händler sehen nach US-Entscheidung begrenztes Potenzial (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)

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