MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Bitcoin wird oft als digitales Gold betrachtet, doch eine neue Studie von Standard Chartered zeigt, dass die Kryptowährung eher wie eine Tech-Aktie agiert.
Bitcoin, die bekannteste Kryptowährung, wird häufig als digitales Gold und als Absicherung gegen Risiken im traditionellen Finanzsektor angesehen. Doch eine aktuelle Studie von Standard Chartered legt nahe, dass Bitcoin stärker mit dem Nasdaq als mit Gold korreliert ist. Diese Erkenntnis könnte die Art und Weise verändern, wie Investoren Bitcoin in ihren Portfolios betrachten.
Die Studie zeigt, dass die Korrelation von Bitcoin mit dem Nasdaq derzeit bei etwa 0,5 liegt, nachdem sie Anfang des Jahres fast 0,8 erreicht hatte. Im Gegensatz dazu ist die Korrelation mit Gold seit Januar rückläufig und liegt nun knapp über 0,2. Geoff Kendrick, der globale Leiter der digitalen Vermögensforschung bei Standard Chartered, betont, dass Bitcoin über kurze Zeiträume hinweg stark mit dem Nasdaq korreliert ist.
Diese Korrelation führt zu der Überlegung, Bitcoin in einen Korb großer Tech-Aktien aufzunehmen. Wenn dies geschieht, könnte dies zu mehr institutionellen Käufen führen, da Bitcoin dann mehrere Zwecke in den Portfolios der Investoren erfüllen würde. Standard Chartered hat einen hypothetischen Index namens ‘Mag 7B’ erstellt, in dem Bitcoin zu den Magnificent 7 Tech-Aktien hinzugefügt und Tesla entfernt wurde.
Der ‘Mag 7B’ hat den ‘Mag 7’ seit Dezember 2017 um etwa 5 % übertroffen. Auf Jahresbasis hat der ‘Mag 7B’ in fünf von sieben Jahren besser abgeschnitten, wenn auch 2022 nur mit einem sehr kleinen Vorsprung. Die relativen Renditen von ‘Mag 7B’ sind sowohl absolut (im Durchschnitt etwa 1 % pro Jahr über ‘Mag 7’) als auch kalenderjährlich ansprechend.
Kendrick erklärt, dass Bitcoin seit der Amtseinführung von Präsident Trump in einer ähnlichen, volatilitätsbereinigten Weise wie NVIDIA gehandelt wird. Beide sind seit dem 20. Januar um 16 % bzw. 12 % gefallen. Tesla hingegen, das im gleichen Zeitraum 36 % verloren hat, handelt eher wie Ether, das seit dem 20. Januar um 38 % gefallen ist.
Investoren können Bitcoin sowohl als Absicherung gegen traditionelle Finanzrisiken als auch als Teil ihrer Tech-Allokation betrachten. Da die Rolle von Bitcoin in globalen Investorenportfolios etabliert wird, könnte die Mehrfachnutzung frisches Kapital in den Vermögenswert bringen. Dies gilt insbesondere, da Bitcoin-Investitionen zunehmend institutionalisiert werden.
Bitcoin ist in diesem Jahr um etwa 5 % gefallen, nachdem Trumps Zollandrohungen in den letzten Wochen neue Volatilität auf den Markt gebracht haben. Investoren erwarten jedoch im zweiten Quartal Erleichterung, da Bitcoin zwei seiner beständigsten Korrelationen aufweist: seine positive Korrelation mit dem Geldmengenwachstum (M2) und seine negative Korrelation mit dem US-Dollar-Index (DXY).
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