LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In der aktuellen Diskussion um die Zuverlässigkeit von Gold als Anlageform gewinnt Bitcoin zunehmend an Bedeutung. Experten wie Jeff Park von Bitwise Asset Management sehen in den jüngsten Entwicklungen im Goldmarkt eine Chance für die Kryptowährung.
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Die jüngsten Entwicklungen im Goldmarkt haben die Aufmerksamkeit von Investoren auf Bitcoin gelenkt. Jeff Park, Leiter der Alpha-Strategien bei Bitwise Asset Management, hat öffentlich geäußert, dass die derzeitigen Probleme bei der physischen Lieferung von Gold zu einem massiven Wechsel hin zu Bitcoin führen könnten. Insbesondere steht die Bank of England in der Kritik, da sie die Lieferzeiten für physisches Gold erheblich verlängert hat. Dies hat eine erneute Debatte über die Zuverlässigkeit von goldgedeckten Vermögenswerten entfacht.
Park betont, dass er die Tage zähle, bis ein logistisches Desaster oder gar Betrug bei der physischen Lieferung von Gold das Vertrauen selbst der gläubigsten Goldanhänger erschüttern könnte. Diese könnten dann vermehrt in Bitcoin investieren. Die Bank of England, die angeblich rund 5.000 Tonnen Gold hält, hat die Lieferzeiten von wenigen Tagen auf vier bis acht Wochen verlängert. Ein Insider berichtet, dass die Nachfrage so stark gestiegen sei, dass die Zentralbank Schwierigkeiten habe, Schritt zu halten.
Marktbeobachter führen diese Verzögerungen auf einen beispiellosen Anstieg der transatlantischen Lieferungen und steigende Goldbestände in den USA zurück. Ein Branchenexperte erklärte, dass viele Menschen nicht an ihr Gold kämen, weil so viel nach New York verschifft wurde und der Rest in der Warteschlange stecke. Gleichzeitig sind die Bestände an der Comex-Warenbörse in New York seit der US-Wahl im November um fast 75 % gestiegen.
Park verweist auf die Geschichte der Branche, die von logistischen und Betrugsfällen geprägt ist, und nennt zwei bemerkenswerte Skandale. Der Qingdao-Metall-Skandal in China, bei dem Händler dieselben Metallvorräte mehrfach als Sicherheit nutzten, obwohl ein Großteil des tatsächlichen Metalls fehlte, ist ein Beispiel. Ein weiteres Beispiel ist das Nickel-Fiasko an der London Metal Exchange, bei dem statt registrierter Metalle Säcke mit Steinen geliefert wurden.
Park hebt auch einen kürzlichen Vorfall hervor, bei dem der globale Rohstoffriese Trafigura einen Fehlbestand von 500 Millionen US-Dollar an Treibstoff in der Mongolei entdeckte. Solche Vorfälle zeigen laut Park die Anfälligkeit physischer Rohstoffmärkte. Befürworter digitaler Vermögenswerte wie Park argumentieren, dass Bitcoin, oft als das ‘härteste’ Asset der Welt bezeichnet, die logistischen Komplexitäten der physischen Rohstoffbranche umgeht.
Dennoch steht Bitcoin vor Herausforderungen in Bezug auf regulatorische Akzeptanz und ETF-Strukturen. Park kritisiert, dass Bitcoin trotz nahezu null Logistikkosten nicht in seine eigenen geliebten Bitcoin-ETFs eingebracht werden kann. Er sieht die aktuellen regulatorischen Rahmenbedingungen als großes Hindernis an. Wenn man den Rohstoffblickwinkel als Ausgangspunkt nehme, beginne die Welt plötzlich viel mehr Sinn zu machen.
Während die Bank of England keine offizielle Stellungnahme zu den verlängerten Lieferzeiten abgegeben hat, sehen Beobachter darin einen weiteren potenziellen Keilmoment für traditionelle Goldinvestoren. Sollten die Rückstände anhalten, könnte dies weiteres Misstrauen gegenüber der Zuverlässigkeit physischer Goldmärkte schüren. Park und andere in der Kryptoindustrie sehen dies als Wendepunkt, der die Aufmerksamkeit und das Kapital auf Bitcoin lenken könnte, das keine physischen Lieferungen oder Drittparteien-Tresore benötigt.
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