BOULDER / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Erforschung des Weltraums bringt nicht nur technologische Herausforderungen mit sich, sondern auch gesundheitliche. Eine der weniger bekannten, aber weit verbreiteten Beschwerden ist die Bewegungskrankheit, die viele Astronauten während ihrer Missionen erleben.

Die Erforschung des Weltraums hat in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht, doch eine der Herausforderungen, die oft im Hintergrund bleibt, ist die Bewegungskrankheit, die viele Astronauten betrifft. Diese Krankheit, die durch die ungewohnten Bewegungen und die Schwerelosigkeit im All ausgelöst wird, kann die Leistungsfähigkeit der Astronauten erheblich beeinträchtigen. Um dieses Problem besser zu verstehen und Lösungen zu entwickeln, haben Ingenieure der University of Colorado Boulder ein neues Experiment ins Leben gerufen.

Im Rahmen der Fram2-Mission, einer bahnbrechenden Raumfahrtmission, die die Erde von den Polen aus umkreisen wird, sollen die Auswirkungen der Bewegungskrankheit auf Astronauten untersucht werden. Die Mission, die am 31. März mit einer SpaceX Dragon-Raumkapsel startet, wird vier Astronauten für drei bis fünf Tage in den Orbit bringen. Diese Mission bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Symptome der Bewegungskrankheit in einer realen Weltraumumgebung zu beobachten und zu analysieren.

Torin Clark, ein führender Wissenschaftler an der University of Colorado Boulder, erklärt, dass die Bewegungskrankheit im Weltraum ein weit verbreitetes Problem ist, das jedoch in der Vergangenheit oft verschwiegen wurde. Schätzungen zufolge leiden 60 bis 80 Prozent der Astronauten in den ersten Tagen ihrer Missionen unter Übelkeit. Ein bekanntes Beispiel ist der Apollo-8-Astronaut Frank Borman, der weniger als 24 Stunden nach dem Start erbrach.

Mit dem Aufkommen des Weltraumtourismus wird die Bewegungskrankheit zu einem noch dringlicheren Problem. Während NASA-Astronauten oft aus erfahrenen Militärpiloten ausgewählt werden, ist wenig darüber bekannt, wie die allgemeine Öffentlichkeit auf die Schwerkraftübergänge im All reagieren wird. Die Forscher in Boulder simulieren diese Bedingungen auf der Erde, indem sie Freiwillige in einer Zentrifuge drehen oder in einem Schlitten hin- und herbewegen, um die Bewegungen einer Raumkapsel nachzuahmen.

Die Fram2-Mission bietet die Möglichkeit, diese Experimente im Weltraum fortzusetzen. Die Crew wird während der Mission regelmäßig Übungen durchführen, bei denen sie ihre Köpfe in verschiedene Richtungen neigen, um Symptome der Bewegungskrankheit auszulösen. Die gesammelten Daten sollen helfen, die Dynamik der Krankheit besser zu verstehen und Strategien zur Linderung zu entwickeln.

Clark und sein Team hoffen, dass ihre Forschung dazu beitragen kann, die Verabreichung von Medikamenten gegen Übelkeit zu verbessern und Trainingsprogramme zu entwickeln, die Astronauten auf die Herausforderungen des Weltraums vorbereiten. Während die Symptome auf längeren Missionen, wie etwa zum Mars, abklingen könnten, sind sie auf kürzeren kommerziellen Flügen ein ernstzunehmendes Problem.


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Bewegungskrankheit im Weltraum: Neue Studien zur Linderung
Bewegungskrankheit im Weltraum: Neue Studien zur Linderung (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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