MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Brancheninsider überrascht diese Neuigkeit seitens BMW überhaupt nicht, denn seit Ende 2015 verkauft der Münchner Autobauer bereits in Großbritannien über einen Online-Shop direkt an Kunden. BMW plant nun auch deutschlandweit Kunden über einen eigenen Online-Shop zu beliefern. Die eigenen Fahrzeuge können so direkt beim Autohersteller auf der Webseite konfiguriert und verbindlich bestellt werden – der Verkauf soll jedoch laut BMW “noch über Händler laufen” – ein Direktvertrieb sei nicht für Deutschland geplant. Einen festen Starttermin für den deutschsprachigen Raum gibt es allerdings noch nicht. Peter van Binsbergen, Leiter BMW Vertrieb Deutschland, sprach mit der Zeitschrift »kfz-betrieb« über die neue Verkaufsstrategie, welche in verschiedenen Ländern in den kommenden Jahren etabliert werden soll.

„Technisch sind wir soweit, dass wir im nächsten Jahr (2018) starten könnten“, sagte Peter van Binsbergen während dem Interview mit »kfz-betrieb«. Binsbergen erwähnte jedoch im Interview, dass das Vorhaben in Deutschland noch mit dem Händlerbund besprochen werden müsse und einige Details bei der Umsetzung im deutschsprachigen Raum sind ebenfalls noch laut dem Leiter des Deutschlandvertriebes zu klären. „Direktvertrieb ist nicht unser Ziel“, betonte van Binsbergen. Der Verkauf soll weiterhin über Händler in Deutschland stattfinden.

Das Geschäft soll zum größten Teil bei den Händlern vor Ort bleiben
“Autos konfigurieren und mit der BMW-Organisation in Kontakt treten”, das ist laut Binsbergen das Ziel der firmeneigenen Online-Shops von BMW für Kunden. Kaufen werden die meisten Kunden seiner Ansicht nach sowieso im Autohaus des Vertrauens. „Unser Geschäft wird zu einem großen Teil physisch bleiben“, sagte Reisacher im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Peter Reisacher ist Präsident des BMW-Händlerverbands und vertritt die deutschlandweit tätigen Händler für BMW.

BMW verweist auf die Erfahrungen mit dem Shopvertrieb in Großbritannien. Viele Kunden nutzen den Beraterchat auf der Webseite wie auch den Konfigurator um sich Informationen zu holen. Eine Probefahrt und der schlussendliche Kauf wird dann jedoch in den meisten Fällen beim Händler durchgeführt. Die Menschen, die dann tatsächlich im Internet auf den “Bestellen”-Button klicken, sind sehr wenige“, erläuterte van Binsbergen beim Interview mit »kfz-betrieb« in der gestrigen Auflage.

Seit 2016 verkauft BMW auch online Zubehör in Kooperation mit Händlern
Im November 2016 startete BMW in Deutschland einen Ersatzteile-Shop im Netz. Kunden können Zubehör und auch Produkte im Aftersale zum eigenen BMW-Fahrzeug online beim Konzern direkt kaufen. Mit der Eingabe ihrer Fahrzeugidentifikationsnummer können Kunden exakt nach den Fahrzeugteilen und dem Zubehör suchen, das auch tatsächlich ihr Fahrzeug betrifft und kompatibel ist. Auch bei dieser Vertriebslösung sind Händler mit eingebunden. Derzeit sind etwa 60 Händler und Niederlassungen im Onlineshop vertreten. Weitere sollen folgen. Laut BMW sind die Online-Shops zusätzliche Absatzkanäle für Händler. Außerdem profitieren diese an mehr Professionalität, heißt es in einer Pressemitteilung des Herstellers im vergangenen Jahr zum Shoplaunch für KFZ-Teile.(cr/be)


Autohersteller BMW plant Autoverkauf an Kunden per Online-Shop für 2018
(Foto: Pressematerial, „BMW Group“)
Autohersteller BMW plant Autoverkauf an Kunden per Online-Shop für 2018
    Quellenangaben, Einzelnachweise und Weblinks
  1. https://www.kfz-betrieb.vogel.de – BMW plant firmeneigenen Onlineshop
  2. https://www.morgenweb.de – Online-Verkauf in Deutschland eine Frage der Zeit
  3. https://www.internetworld.de – Autobauer BMW plant Online-Shop für 2018

Larissa Bernhardt, 06.04.2017, New York










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