MELBOURNE / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Manöver chinesischer Kriegsschiffe in der Nähe Australiens und Neuseelands haben die militärische Zusammenarbeit der beiden Länder auf die Probe gestellt. Im Zentrum dieser Überwachungsoperationen standen die Boeing P-8A Poseidon Flugzeuge, die für ihre Fähigkeiten in der maritimen Aufklärung bekannt sind.

Die unerwartete Präsenz chinesischer Kriegsschiffe in der Nähe Australiens und Neuseelands hat die militärische Zusammenarbeit der beiden Länder auf eine harte Probe gestellt. Die Boeing P-8A Poseidon Flugzeuge, die für ihre Fähigkeiten in der maritimen Aufklärung bekannt sind, spielten eine zentrale Rolle bei der Überwachung dieser Aktivitäten. Diese Flugzeuge, die von der Royal Australian Air Force (RAAF) betrieben werden, führten hochfrequente und lang andauernde Einsätze durch, um die Bewegungen der chinesischen Schiffe zu verfolgen.

Die P-8A Poseidon Flugzeuge der RAAF, von denen Australien derzeit 12 besitzt, können Missionen von bis zu 20 Stunden Dauer durchführen, wenn sie in der Luft betankt werden. Zwei weitere Maschinen sollen bald hinzukommen, wie Air Commodore Angus Porter auf der Avalon International Airshow 2025 bekannt gab. Auch die Royal New Zealand Air Force setzte ihre Poseidons ein, um die chinesischen Schiffe zu überwachen, die durch die Tasmanische See segelten.

Die chinesischen Kriegsschiffe, bestehend aus der Fregatte Typ 054A Hengyang, dem Kreuzer Typ 055 Zunyi und dem Versorgungsschiff Typ 903 Weishanhu, führten am 21. und 22. Februar Schießübungen durch, was fast 50 Flugzeuge dazu zwang, ihre Routen zwischen Australien und Neuseeland zu ändern. Ob die chinesische Einsatzgruppe von einem nuklearbetriebenen U-Boot begleitet wurde, bleibt unklar, da die Behörden keine definitive Aussage dazu machten.

Jennifer Parker vom National Security College der Australian National University erklärte, dass solche Aktivitäten auf hoher See zwar rechtmäßig und üblich für Kriegsschiffe seien, jedoch eindeutig als Machtdemonstration gegenüber Canberra und Wellington gedacht waren. Beide Länder schicken regelmäßig Kriegsschiffe durch internationale Gewässer in der Taiwanstraße und im Südchinesischen Meer.

Experten sind sich einig, dass solche Vorfälle in Zukunft häufiger auftreten könnten, insbesondere da China seine Position in der Antarktis stärkt. David Capie, Direktor des Centre for Strategic Studies an der Victoria University in Wellington, betonte, dass die Größe der chinesischen Marine und ihre Absichten, eine größere Rolle im Indo-Pazifik zu spielen, solche Manöver wahrscheinlicher machen.

Die militärische Reaktion Australiens und Neuseelands wurde als effektiv und gut koordiniert beschrieben, obwohl beide Länder Schwierigkeiten haben, genügend Überwasserkampfschiffe zu stellen. Neuseeland verfügt nur über zwei Fregatten, während die australische Marine auf zehn Kriegsschiffe reduziert ist. Ein unbemannter Unterstützungsansatz könnte hier Abhilfe schaffen, insbesondere durch den Einsatz der Northrop Grumman MQ-4C Triton Drohnen, die bald in Dienst gestellt werden sollen.

Die Triton-Drohnen, die eine Reichweite von über 7.400 Seemeilen und eine Ausdauer von mehr als 24 Stunden haben, sind ideal für die Überwachung zukünftiger chinesischer Marineeinsätze in der Nähe von Australasien. Die australische Luftwaffe hat bereits eine Triton im Einsatz, und zwei weitere sollen im April nach einer Überprüfung durch die US Navy eintreffen. Diese Drohnen werden in Tindal im Northern Territory stationiert, obwohl sie von einem Luftwaffenstützpunkt in der Nähe von Adelaide in Südaustralien aus gesteuert werden.

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Australische und neuseeländische Überwachung chinesischer Marineaktivitäten
Australische und neuseeländische Überwachung chinesischer Marineaktivitäten (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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