LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In der Welt der Videospiele sind postapokalyptische Szenarien keine Seltenheit. Doch während viele dieser Spiele in den USA angesiedelt sind, wagt sich das neue Spiel ‘Atomfall’ des britischen Entwicklers Rebellion auf unbekanntes Terrain.
Postapokalyptische Spiele haben in der Gaming-Welt einen festen Platz. Titel wie Fallout 4, The Last of Us und Horizon: Zero Dawn sind bekannt dafür, den menschengemachten Weltuntergang durch Atomkriege oder Viren zu thematisieren. Diese Spiele bieten nicht nur spannende Überlebenskämpfe, sondern auch warnende Kommentare zur aktuellen Weltlage. Doch eines haben sie fast alle gemeinsam: Sie spielen in den USA.
Mit ‘Atomfall’ bringt der britische Entwickler Rebellion frischen Wind in das Genre. Das Spiel verlagert das postapokalyptische Setting in ein anderes Land und zeigt, dass auch außerhalb der USA interessante Weltuntergangsszenarien existieren. Diese Entscheidung könnte nicht nur für Abwechslung sorgen, sondern auch neue Perspektiven auf das Genre eröffnen.
Die Handlung von ‘Atomfall’ beginnt vielversprechend und clever. Die Spieler werden in eine Welt geworfen, die von einem verheerenden Atomkrieg gezeichnet ist. Die ersten Stunden des Spiels bieten eine fesselnde Atmosphäre und spannende Herausforderungen. Doch leider verliert das Spiel schnell an Spannung und wird monoton.
Ein Grund für die anfängliche Begeisterung ist die detaillierte Darstellung der postapokalyptischen Welt. Die Entwickler haben viel Wert auf die Gestaltung der Umgebung gelegt, die sowohl düster als auch faszinierend wirkt. Die Spieler können in eine Welt eintauchen, die von der Zerstörung gezeichnet ist, und müssen sich in dieser neuen Realität zurechtfinden.
Doch trotz der beeindruckenden Optik und der anfänglichen Spannung fehlt es ‘Atomfall’ an langfristiger Motivation. Die Aufgaben und Herausforderungen wiederholen sich schnell, und die Handlung verliert an Tiefe. Dies könnte ein Grund sein, warum das Spiel trotz seines vielversprechenden Starts nicht die erhoffte Begeisterung auslöst.
Dennoch zeigt ‘Atomfall’, dass es möglich ist, das postapokalyptische Genre aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Die Entscheidung, das Spiel außerhalb der USA anzusiedeln, könnte ein Trendsetter für zukünftige Spiele sein. Entwickler könnten ermutigt werden, neue Schauplätze und Geschichten zu erkunden, die das Genre bereichern und den Spielern neue Erfahrungen bieten.
Insgesamt bleibt ‘Atomfall’ ein interessantes Experiment, das zeigt, dass es im postapokalyptischen Genre noch viel zu entdecken gibt. Auch wenn das Spiel nicht in allen Aspekten überzeugt, könnte es als Inspiration für zukünftige Projekte dienen, die das Genre weiterentwickeln und neue Maßstäbe setzen.
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