TOKIO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die asiatischen Börsen stehen unter Druck, da neue Zolldrohungen des US-Präsidenten die Märkte belasten. Die Ankündigung von Strafzöllen auf Auto-, Pharma- und Halbleiterimporte sorgt für Unsicherheit und beeinflusst die Handelsaktivitäten in der Region.

Die asiatischen Börsen verzeichneten am Mittwoch überwiegend Verluste, da die Ankündigung neuer Zolldrohungen durch den US-Präsidenten die Märkte belastete. In Tokio fiel der Nikkei 225 um 0,27 Prozent auf 39.164,61 Punkte, während der Hang Seng in Hongkong um 0,14 Prozent auf 22.944,24 Punkte nachgab. Der Shanghai Composite hingegen konnte um 0,81 Prozent auf 3.351,54 Zähler zulegen.

Die Unsicherheit über die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Asien hat die Anleger verunsichert. Besonders betroffen sind die Automobil-, Pharma- und Halbleiterbranchen, da die USA erwägen, Strafzölle von bis zu 25 Prozent auf Importe aus diesen Sektoren zu erheben. Diese Maßnahmen könnten bereits ab April in Kraft treten, was die Märkte zusätzlich unter Druck setzt.

In Europa und den USA verlief der Handel zur Wochenmitte ebenfalls verhalten. Der EURO STOXX 50 startete mit einem leichten Minus von 0,06 Prozent in den Tag und fiel anschließend weiter. Auch der DAX in Deutschland konnte seine anfänglichen Gewinne nicht halten und drehte ins Minus. Die Hoffnung auf eine Lösung des Ukraine-Konflikts und auf Wirtschaftsreformen nach der Bundestagswahl in Deutschland sorgte jedoch für einige positive Impulse.

In den USA bewegten sich die Börsen am Dienstag kaum. Der Dow Jones schloss mit einem minimalen Plus von 0,02 Prozent, während der NASDAQ Composite seine frühen Gewinne größtenteils wieder abgab. Die hohen Bewertungen am US-Aktienmarkt führten dazu, dass sich die Anleger zurückhielten, obwohl die Hoffnung auf eine Friedenslösung für die Ukraine durch Verhandlungen zwischen den USA und Russland stützend wirkte.

Die neuen Zolldrohungen des US-Präsidenten werden von vielen Marktbeobachtern als Verhandlungstaktik gesehen. Bereits in der Vergangenheit hatte er von drastischeren Forderungen abgerückt. Dennoch bleibt die Unsicherheit über die zukünftige Handelsbeziehung zwischen den USA und Asien bestehen, was die Märkte weiterhin belasten könnte.

Die Auswirkungen der Zolldrohungen auf die asiatischen Märkte sind vielfältig. Während einige Unternehmen versuchen, ihre Produktionskapazitäten in den USA zu erweitern, um den Zöllen zu entgehen, bleibt abzuwarten, wie sich die Handelsbeziehungen in den kommenden Monaten entwickeln werden. Experten sind sich einig, dass die Unsicherheit über die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Asien die Märkte weiterhin beeinflussen wird.

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Asiens Börsen unter Druck: Handelskonflikte und Zolldrohungen belasten
Asiens Börsen unter Druck: Handelskonflikte und Zolldrohungen belasten (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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