MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Immobilienkonzern Aroundtown hat nach einem herausfordernden Jahr 2024 wieder einen Gewinn erzielt. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Entscheidung über die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung für 2024 noch aus. Das Unternehmen plant, diese Entscheidung vor der Hauptversammlung im Juni zu treffen.
Der Immobilienmarkt steht vor zahlreichen Herausforderungen, und Aroundtown, ein führender Gewerbeimmobilien-Spezialist, navigiert geschickt durch diese turbulenten Zeiten. Nach einem schwierigen Jahr 2024, in dem das Unternehmen einen Verlust von fast zwei Milliarden Euro hinnehmen musste, gelang es Aroundtown, wieder in die Gewinnzone zurückzukehren. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn betrug knapp 53 Millionen Euro. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf den Verkauf von Immobilien und eine verbesserte Bonität zurückzuführen.
Die Entscheidung über die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung steht jedoch noch aus. Frank Roseen, Mitglied des Verwaltungsrats, betonte, dass die Märkte nach wie vor unsicher seien und geopolitische Ereignisse die Branche beeinflussen könnten. Daher werde die Dividendenfrage erst kurz vor der Hauptversammlung im Juni entschieden. Analysten wie Stephanie Dossmann von Jefferies hatten mit einem stärkeren Rückgang des operativen Ergebnisses gerechnet, was die Unsicherheiten im Markt widerspiegelt.
Im laufenden Jahr erwartet Aroundtown einen Rückgang der für die Immobilienbranche wichtigen operativen Kennziffer FFO1 auf 280 bis 310 Millionen Euro. Dies ist vor allem auf den Verkauf von Immobilien und Belastungen durch sogenannte ewige Anleihen zurückzuführen. Trotz dieser Herausforderungen bleibt das Unternehmen optimistisch, dass das operative Wachstum die potenziellen negativen Auswirkungen auf die Renditen ausgleichen kann.
Die Nettomieteinnahmen von Aroundtown schrumpften im vergangenen Jahr um ein Prozent auf 1,18 Milliarden Euro, was auf den Verkauf von Immobilien zurückzuführen ist. Dennoch stiegen die Mieten auf vergleichbarer Basis um 2,9 Prozent, wobei insbesondere Wohnimmobilien der Tochter Grand City Properties sowie Hotelimmobilien zu diesem Anstieg beitrugen. Diese Entwicklungen zeigen, dass Aroundtown trotz der Herausforderungen im Immobilienmarkt in der Lage ist, seine Einnahmen zu stabilisieren.
Die Analystenmeinungen zu Aroundtown sind gemischt. Während die Baader Bank die Einstufung auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 2,60 Euro belässt, sieht JPMorgan das Unternehmen neutral mit einem Kursziel von 3,30 Euro. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Verschuldungsgrad und der Frage nach einer Dividende. Warburg-Analyst Andreas Pläsier lobt die robusten Zahlen und den positiven Ausblick des Unternehmens, was seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 3,30 Euro untermauert.
Insgesamt zeigt sich, dass Aroundtown trotz der Herausforderungen im Immobilienmarkt gut positioniert ist. Das Unternehmen plant, auch in Zukunft Immobilien zu veräußern, um seine Verschuldung zu reduzieren und mögliche Zukäufe zu finanzieren. Diese Strategie könnte sich als vorteilhaft erweisen, um in einem volatilen Marktumfeld flexibel zu bleiben und Chancen zu nutzen.
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