MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Entwicklung einer nicht-invasiven Glukosemessung für die Apple Watch ist ein ambitioniertes Projekt, das Apple seit über einem Jahrzehnt verfolgt. Trotz intensiver Forschung und technologischer Fortschritte bleibt die Umsetzung dieser Funktion eine erhebliche Herausforderung.

Apple hat sich in den letzten Jahren als Vorreiter in der Integration von Gesundheitsfunktionen in seine Produkte etabliert. Ein besonders ambitioniertes Projekt ist die Entwicklung einer nicht-invasiven Glukosemessung für die Apple Watch. Diese Technologie könnte es Millionen von Menschen mit Diabetes ermöglichen, ihren Blutzuckerspiegel ohne schmerzhafte Blutabnahmen zu überwachen. Doch trotz intensiver Forschung und Investitionen ist die Marktreife dieser Funktion noch in weiter Ferne.

Bereits seit 2010 arbeitet Apple an der Realisierung dieser Technologie. Die Grundidee basiert auf der Absorptionsspektroskopie, bei der ein Laserstrahl die Zusammensetzung von Flüssigkeiten unter der Haut analysiert, um den Glukosegehalt zu bestimmen. Während diese Methode im Labor bereits erfolgreich getestet wurde, stellt die Miniaturisierung der Technologie für den Einsatz in einer Smartwatch eine große Herausforderung dar. Die aktuellen Prototypen sind noch zu groß, zu teuer und zu energieintensiv.

Parallel zur Hardwareentwicklung testet Apple auch eine Software-Komponente, die Nutzer mit Prädiabetes unterstützen soll. Diese App, die sich derzeit in der internen Erprobung befindet, bietet Empfehlungen zu Ernährung, Bewegung und Schlafverhalten. Sie könnte mittelfristig ein Bestandteil von Apple Health werden, unabhängig davon, wann die Hardware zur Glukosemessung einsatzbereit ist.

Apple ist nicht das einzige Unternehmen, das an einer solchen Technologie arbeitet. Auch andere Tech-Giganten wie Samsung investieren in die Entwicklung nicht-invasiver Blutzuckermesssysteme. Der Markt für solche Technologien ist riesig, da weltweit rund 500 Millionen Menschen mit Diabetes leben. Die Vorteile einer nicht-invasiven Messung liegen auf der Hand: keine Schmerzen, keine Verbrauchsmaterialien und eine einfachere Handhabung.

Eine der größten Hürden auf dem Weg zur Marktreife ist die regulatorische Freigabe. Bislang hat keine Aufsichtsbehörde, einschließlich der US-amerikanischen FDA, eine nicht-invasive Glukosemessung in Smartwatches zugelassen. Erste Anbieter wie Ultrahuman oder Fitbit haben zwar sensorbasierte Ansätze vorgestellt, doch diese erfordern weiterhin Hautimplantate oder Einweg-Sensoren. Apple strebt eine Lösung an, die nicht nur präzise arbeitet, sondern auch für die tägliche Nutzung durch Laien geeignet ist.

Die Entwicklung einer solchen Technologie erfordert jahrelange klinische Studien und eine enge Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden. Apple muss sicherstellen, dass die Messungen nicht nur genau, sondern auch zuverlässig und benutzerfreundlich sind. Dies stellt einen Balanceakt zwischen technischer Machbarkeit, medizinischer Genauigkeit und regulatorischen Anforderungen dar.

Insgesamt zeigt das Projekt, wie komplex die Integration von Gesundheitsfunktionen in Konsumgüter ist. Während die Vision einer nicht-invasiven Glukosemessung für die Apple Watch vielversprechend ist, bleibt die Umsetzung eine Herausforderung, die noch viele Jahre in Anspruch nehmen könnte.

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Apple Watch: Nicht-invasive Glukosemessung bleibt eine Herausforderung
Apple Watch: Nicht-invasive Glukosemessung bleibt eine Herausforderung (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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