BERLIN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Apple hat sein KI-System für das iPhone um die deutsche Sprachunterstützung erweitert. Mit der Einführung von iOS 18.4 können Nutzer in der Europäischen Union nun auch auf Deutsch sowie neun weitere Sprachen zugreifen.
Apple hat kürzlich bekannt gegeben, dass sein KI-System ‘Apple Intelligence’ nun auch die deutsche Sprache unterstützt. Diese Erweiterung kommt mit dem neuesten Update des Betriebssystems iOS 18.4 und ermöglicht es Nutzern in der Europäischen Union, die Funktionen der KI-Software in ihrer Muttersprache zu nutzen. Neben Deutsch werden auch Sprachen wie Französisch, Italienisch und Spanisch unterstützt, was die Reichweite und Benutzerfreundlichkeit der Software erheblich verbessert.
Die Einführung dieser Funktionalität war nicht ohne Herausforderungen. Aufgrund rechtlicher Unsicherheiten, die durch den Digital Markets Act (DMA) und die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union entstanden sind, war das KI-System von Apple zunächst in der EU nicht verfügbar. Diese Regelungen stellen strenge Anforderungen an große Technologieunternehmen, die als ‘Gatekeeper’ fungieren, und verlangen unter anderem, dass sie anderen Anbietern Zugang zu ihren Plattformen gewähren und keine eigenen Dienste bevorzugen dürfen.
Nach intensiven Gesprächen mit der EU-Kommission hat Apple die Software angepasst, um den europäischen Vorschriften zu entsprechen. Ein Großteil der KI-Funktionen läuft aus Datenschutzgründen lokal auf dem Mobilgerät ab. Für komplexere Anfragen wird eine hermetisch abgesicherte Verbindung zu einem Cloud-Angebot von Apple genutzt, das eine größere Rechenleistung bietet. Auf Wunsch können Fragen auch online vom OpenAI-System ChatGPT beantwortet werden.
Die ‘Apple Intelligence’ ist nicht nur auf dem iPhone verfügbar, sondern auch auf Macs mit Apple-Silicon-Chips und modernen iPads. Unterstützt werden alle iPhone-16-Modelle sowie die Spitzenmodelle des Vorgängers iPhone 15. Auf den Macs laufen die Funktionen auf den M1, M2 und M3 Chips, während auf iPads der M1-Chip sowie das iPad mini ab der 7. Generation mit A17 Pro und mindestens 8 GB RAM unterstützt werden.
In einem wichtigen KI-Segment musste Apple jedoch einen Rückschlag hinnehmen. Die Weiterentwicklung der Assistenzsoftware Siri verzögert sich und wird erst im kommenden Jahr verfügbar sein. Diese Verzögerung zeigt, dass selbst große Technologiekonzerne wie Apple mit Herausforderungen bei der Integration neuer KI-Technologien konfrontiert sind.
Die Erweiterung der Sprachunterstützung ist ein bedeutender Schritt für Apple, um seine KI-Dienste in Europa zu stärken. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Funktionen auf den Markt auswirken und ob Apple seine Position im Wettbewerb mit anderen Technologiegiganten weiter ausbauen kann.
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