CUPERTINO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Apple hat sich verpflichtet, einen Fehler in seiner Sprach-zu-Text-Funktion schnell zu beheben, der kurzzeitig Wörter mit einem ‘r’-Konsonanten, einschließlich ‘rassistisch’, durch ‘Trump’ ersetzte.
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Apple hat kürzlich einen Fehler in seiner Sprach-zu-Text-Funktion entdeckt, der für Aufsehen sorgte. Der Fehler führte dazu, dass Wörter mit einem ‘r’-Konsonanten, wie ‘rassistisch’, fälschlicherweise durch ‘Trump’ ersetzt wurden. Dieses Phänomen ging schnell viral, nachdem ein Video auf TikTok veröffentlicht wurde, das den Fehler demonstrierte. Besonders in konservativen Kreisen wurde dies als politisch motiviert interpretiert.
Das Unternehmen erklärte, dass der Fehler durch ein Problem in den Sprachmodellen verursacht wurde, die Wörter mit phonetischer Ähnlichkeit falsch interpretierten. Apple hat umgehend reagiert und angekündigt, eine Korrektur noch am selben Tag bereitzustellen. Diese schnelle Reaktion zeigt Apples Engagement, technische Probleme zu lösen und das Vertrauen der Nutzer zu bewahren.
Interessanterweise fiel dieser Vorfall mit Apples Ankündigung zusammen, in den nächsten vier Jahren 500 Milliarden US-Dollar in den USA zu investieren. Diese Investition wird als strategischer Schritt gesehen, um die Beziehungen zur damaligen US-Regierung zu stärken. Die Trump-Administration hatte zuvor Spannungen mit großen Technologieunternehmen, insbesondere im Hinblick auf Handelsbeziehungen mit China und regulatorische Maßnahmen in der EU, die gegen Big Tech gerichtet waren.
Tim Cook, der CEO von Apple, hat in der Vergangenheit viel Zeit darauf verwendet, die Beziehungen zur US-Regierung zu pflegen. Er war bei der Amtseinführung von Donald Trump anwesend und hat sich stets bemüht, Apples Position in einem politisch herausfordernden Umfeld zu stärken. Diese Bemühungen spiegeln sich auch in der jüngsten Investitionsankündigung wider.
Der Vorfall mit der Sprach-zu-Text-Funktion wirft jedoch auch Fragen zur Zuverlässigkeit von Apples Software auf. In der Vergangenheit hatte das Unternehmen bereits mit anderen Softwareproblemen zu kämpfen, darunter ein automatisiertes Nachrichtenzusammenfassungs-Feature, das falsche Informationen anzeigte. Diese Herausforderungen treten zu einem Zeitpunkt auf, an dem Apple seine iPhone-Betriebssysteme mit neuen KI-Funktionen aufrüstet, um den Verkauf seiner Geräte anzukurbeln.
Die Kontroverse um die Diktierfunktion fiel zudem mit einer Aktionärsabstimmung zusammen, bei der ein Vorschlag einer konservativen Organisation abgelehnt wurde, Apples Richtlinien zu Vielfalt, Gleichheit und Inklusion zurückzunehmen. Apple bleibt einer der wenigen Technologieriesen, die sich gegen konservativen Druck in diesen Bereichen behaupten.
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