SAN FRANCISCO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – APIsec, ein Unternehmen, das sich auf die Prüfung von APIs spezialisiert hat, hat eine Sicherheitslücke in seiner internen Datenbank geschlossen, die sensible Kundendaten enthielt und mehrere Tage ohne Passwort im Internet zugänglich war.
APIsec, ein führendes Unternehmen im Bereich der API-Sicherheit, hat kürzlich eine gravierende Sicherheitslücke in seiner internen Datenbank geschlossen. Diese enthielt sensible Informationen über Kunden und war mehrere Tage ohne Passwortschutz im Internet zugänglich. Die Datenbank umfasste Aufzeichnungen seit 2018, darunter Namen und E-Mail-Adressen von Mitarbeitern und Nutzern der Kunden sowie Details zur Sicherheitslage der Unternehmenskunden von APIsec.
Die Sicherheitslücke wurde von der Sicherheitsforschungsfirma UpGuard entdeckt, die APIsec am 5. März darüber informierte. APIsec reagierte schnell und sicherte die Datenbank. Das Unternehmen, das mit Fortune-500-Unternehmen zusammenarbeitet, testet APIs auf Sicherheitslücken, da unsichere APIs ausgenutzt werden können, um sensible Daten aus den Systemen eines Unternehmens zu stehlen.
In einem Bericht, der mit Branchenexperten geteilt wurde, erklärte UpGuard, dass die offengelegten Daten Informationen über die Angriffsflächen der Kunden von APIsec enthielten, wie etwa Details darüber, ob die Multi-Faktor-Authentifizierung auf einem Kundenkonto aktiviert war. Diese Informationen könnten einem bösartigen Angreifer nützliche technische Erkenntnisse liefern.
APIsec-Gründer Faizel Lakhani spielte die Sicherheitslücke zunächst herunter und behauptete, dass die Datenbank “Testdaten” enthielt, die APIsec zur Prüfung und Fehlerbehebung seines Produkts verwendet. Er betonte, dass es sich nicht um die Produktionsdatenbank handelte und keine Kundendaten betroffen waren. Lakhani bestätigte, dass die Exposition auf einen menschlichen Fehler zurückzuführen sei und nicht auf einen bösartigen Vorfall.
Dennoch fand UpGuard Beweise für Informationen in der Datenbank, die sich auf reale Unternehmenskunden von APIsec bezogen, einschließlich der Ergebnisse von Scans der API-Endpunkte der Kunden auf Sicherheitsprobleme. Die Daten enthielten auch einige persönliche Informationen der Mitarbeiter und Nutzer der Kunden, darunter Namen und E-Mail-Adressen.
Nachdem Tech-Experten APIsec mit Beweisen für die geleakten Kundendaten konfrontierten, änderte Lakhani seine Aussage und erklärte, dass das Unternehmen eine Untersuchung abgeschlossen habe und die betroffenen Kunden informiert habe. Er lehnte es jedoch ab, eine Kopie der angeblichen Datenverletzungsmitteilung zur Verfügung zu stellen.
Darüber hinaus entdeckte UpGuard in dem Datensatz eine Reihe privater Schlüssel für AWS sowie Anmeldedaten für ein Slack- und ein GitHub-Konto. APIsec erklärte, dass die Schlüssel einem ehemaligen Mitarbeiter gehörten, der das Unternehmen vor zwei Jahren verlassen hatte, und dass sie bei seinem Ausscheiden deaktiviert wurden. Warum die AWS-Schlüssel in der Datenbank verblieben, bleibt unklar.
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