SAN FRANCISCO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Entwicklung von KI-Modellen wird zunehmend kosteneffizienter, wie das neueste Modell von Anthropic, Claude 3.7 Sonnet, zeigt. Trotz der beeindruckenden Fähigkeiten des Modells, das mit weniger als 10^26 FLOPs trainiert wurde, beliefen sich die Kosten auf nur wenige zehn Millionen Dollar.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik
präsentiert von Amazon!
- Unsere täglichen KI-News von IT Boltwise® bei LinkedIn abonnieren!
- KI-Meldungen bequem via Telegram oder per Newsletter erhalten!
- IT Boltwise® bei Facy oder Insta als Fan markieren und abonnieren!
- AI Morning Podcast bei Spotify / Amazon / Apple verfolgen!
- RSS-Feed 2.0 von IT Boltwise® für KI-News speichern!
Die Kosten für die Entwicklung von KI-Modellen sind ein entscheidender Faktor in der Technologiebranche. Anthropic hat mit seinem neuesten Modell, Claude 3.7 Sonnet, einen bemerkenswerten Schritt in Richtung Kosteneffizienz gemacht. Laut einem Bericht, der von einem Wharton-Professor geteilt wurde, beliefen sich die Trainingskosten auf nur wenige zehn Millionen Dollar. Dies ist ein Bruchteil dessen, was andere führende Unternehmen für ihre Modelle ausgeben.
Claude 3.7 Sonnet wurde mit weniger als 10^26 FLOPs trainiert, was zeigt, dass auch mit begrenzten Ressourcen beeindruckende Ergebnisse erzielt werden können. Diese Entwicklung steht im Kontrast zu den hohen Ausgaben anderer Unternehmen. So hat OpenAI für die Entwicklung seines GPT-4 Modells über 100 Millionen Dollar ausgegeben, während Google für sein Gemini Ultra Modell fast 200 Millionen Dollar investiert hat.
Die relativ niedrigen Kosten für Claude 3.7 Sonnet sind ein Zeichen dafür, dass die Veröffentlichung von hochmodernen Modellen immer erschwinglicher wird. Dies könnte den Weg für kleinere Unternehmen ebnen, die ebenfalls in der Lage sein könnten, wettbewerbsfähige KI-Lösungen zu entwickeln, ohne immense finanzielle Mittel aufbringen zu müssen.
Anthropics CEO, Dario Amodei, hat jedoch angedeutet, dass zukünftige Modelle deutlich teurer werden könnten. Die steigenden Anforderungen an Sicherheitstests und grundlegende Forschung könnten die Kosten in die Höhe treiben. Zudem wird erwartet, dass die KI-Industrie zunehmend auf Modelle setzt, die komplexe Probleme über längere Zeiträume hinweg bearbeiten können, was die Betriebskosten weiter erhöhen könnte.
Die Entwicklung von Claude 3.7 Sonnet zeigt, dass es möglich ist, mit begrenzten Ressourcen bedeutende Fortschritte in der KI-Forschung zu erzielen. Dies könnte die Dynamik in der Branche verändern und neue Möglichkeiten für Innovationen schaffen. Die Frage bleibt jedoch, wie sich die Kostenstruktur in Zukunft entwickeln wird, insbesondere wenn die Anforderungen an die Modelle weiter steigen.
Insgesamt zeigt die Entwicklung von Claude 3.7 Sonnet, dass die KI-Industrie in einer Phase des Wandels ist. Während die Kosten für die Entwicklung von Modellen sinken, steigen die Anforderungen an deren Leistungsfähigkeit und Sicherheit. Dies könnte zu einer neuen Ära der KI-Entwicklung führen, in der Effizienz und Innovation Hand in Hand gehen.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- Die Zukunft von Mensch und MaschineIm neuen Buch des renommierten Zukunftsforschers und Technologie-Visionärs Ray Kurzweil wird eine faszinierende Vision der kommenden Jahre und Jahrzehnte entworfen – eine Welt, die von KI durchdrungen sein wird
- Künstliche Intelligenz: Expertenwissen gegen Hysterie Der renommierte Gehirnforscher, Psychiater und Bestseller-Autor Manfred Spitzer ist ein ausgewiesener Experte für neuronale Netze, auf denen KI aufbaut
- Obwohl Künstliche Intelligenz (KI) derzeit in aller Munde ist, setzen bislang nur wenige Unternehmen die Technologie wirklich erfolgreich ein
- Wie funktioniert Künstliche Intelligenz (KI) und gibt es Parallelen zum menschlichen Gehirn? Was sind die Gemeinsamkeiten von natürlicher und künstlicher Intelligenz, und was die Unterschiede? Ist das Gehirn nichts anderes als ein biologischer Computer? Was sind Neuronale Netze und wie kann der Begriff Deep Learning einfach erklärt werden?Seit der kognitiven Revolution Mitte des letzten Jahrhunderts sind KI und Hirnforschung eng miteinander verflochten
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Anthropics neuestes KI-Modell Claude 3.7 Sonnet: Kosteneffiziente Entwicklung" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.