MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Während die Solarenergieproduktion in Deutschland durch den Ausbau von Photovoltaikanlagen stetig wächst, stellt sich die Frage, wie die Netzstabilität an Tagen mit geringem Energiebedarf, wie Ostern und Pfingsten, gewährleistet werden kann.
Die Herausforderung, die durch die zunehmende Solarenergieproduktion entsteht, wird von Amprion, einem der führenden Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland, aktiv angegangen. Besonders an Feiertagen wie Ostern und Pfingsten, wenn der Energiebedarf traditionell niedriger ist, könnte ein Überschuss an Solarstrom zu Netzinstabilitäten führen. Um dies zu verhindern, setzt Amprion auf ein ausgeklügeltes Managementsystem, das potenzielle Überkapazitäten frühzeitig erkennt und ausgleicht.
Frank Reyer, Systemchef bei Amprion, betont, dass die Deutschen auch bei strahlendem Sonnenschein keine weitreichenden Stromausfälle befürchten müssen. Selbst bei sogenannten Hellbrisen, wenn sowohl Sonne als auch Wind reichlich Energie liefern, bleibt die Versorgung stabil. Dies ist vor allem der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Frühwarnsystemen zu verdanken, die potenziell kritische Situationen im Stromnetz rechtzeitig identifizieren.
Der Ausbau der Photovoltaikanlagen in Deutschland hat im Jahr 2024 eine beeindruckende Kapazität von 17,3 Gigawatt erreicht, was der Leistung von 17 konventionellen Kraftwerken entspricht. Diese Entwicklung stellt die Netzbetreiber vor neue Herausforderungen, da die Integration dieser Kapazitäten in das bestehende Stromnetz sorgfältig geplant und überwacht werden muss. Amprion spielt hierbei eine zentrale Rolle, indem es die Balance im Stromnetz sicherstellt und bei Bedarf eingreift.
Um regionale Überkapazitäten zu managen, werden größere Photovoltaikanlagen von den Verteilnetzbetreibern temporär vom Netz genommen. In Ausnahmefällen könnte es auch zu kurzen, regional begrenzten Stromunterbrechungen kommen, die jedoch auf wenige Stunden zur Mittagszeit beschränkt wären. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Plans, um die Netzstabilität zu gewährleisten und die Versorgungssicherheit zu erhöhen.
Ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie ist das von Amprion entwickelte Frühwarnsystem, das Verteilnetzbetreiber und Behörden über potenziell kritische Situationen informiert. Dieses System ermöglicht es, präventiv gegen Stromengpässe vorzugehen und die Versorgungssicherheit auch in Zeiten hoher Solarstromproduktion zu gewährleisten.
Die Bemühungen von Amprion zeigen, wie wichtig ein ausbalanciertes Management der erneuerbaren Energien für die Netzstabilität ist. Durch den Einsatz moderner Technologien und vorausschauender Planung wird sichergestellt, dass die Energiewende in Deutschland nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch erfolgreich gestaltet wird.
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