WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Absage eines geplanten Treffens von wissenschaftlichen Experten, die die Food and Drug Administration (F.D.A.) in Impfstofffragen beraten, hat in der Fachwelt Besorgnis ausgelöst. Diese Entscheidung könnte weitreichende Folgen für die Produktion von Grippeimpfstoffen im kommenden Jahr haben.
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Die Food and Drug Administration (F.D.A.) hat ein geplantes Treffen ihres Beratungsgremiums für Impfstoffe abgesagt, was in der wissenschaftlichen Gemeinschaft Besorgnis ausgelöst hat. Dieses Gremium, das die F.D.A. in Fragen der Impfstoffpolitik berät, sollte ursprünglich am 13. März zusammenkommen, um über die Grippeimpfstoffe des kommenden Jahres zu diskutieren. Die Absage erfolgte ohne Angabe von Gründen, was Spekulationen über mögliche Verzögerungen in der Impfstoffproduktion nährt.
Dr. Paul Offit, ein Mitglied des Komitees und Kritiker von Robert F. Kennedy Jr., äußerte Bedenken, dass die Absage die Auswahl der Grippestämme für die Impfstoffe beeinträchtigen könnte. Da die Produktion der Impfstoffe einen sechsmonatigen Vorlauf benötigt, könnte die Verzögerung bei der Auswahl der Stämme die rechtzeitige Verfügbarkeit der Impfstoffe gefährden.
Die Absage des Treffens fällt zeitlich mit der Verschiebung eines ähnlichen Treffens der wissenschaftlichen Berater der Centers for Disease Control and Prevention (C.D.C.) zusammen. Diese Entwicklungen nähren die Befürchtungen, dass politische Einflüsse die wissenschaftliche Beratung und den regulatorischen Prozess stören könnten, was letztlich die öffentliche Gesundheit gefährden könnte.
Richard Hughes, ein Anwalt für Impfstoffhersteller, betonte die Bedeutung eines strikten Zeitplans für die Herstellung von Grippeimpfstoffen. Normalerweise werden die Stämme im Februar oder März ausgewählt, basierend auf Daten der Weltgesundheitsorganisation. Die Produktion beginnt dann im Juni, um sicherzustellen, dass die Impfstoffe rechtzeitig zur Grippesaison verfügbar sind.
Die aktuelle Grippesaison war besonders intensiv, mit Tausenden von Todesfällen und Krankenhausaufenthalten. Die rechtzeitige Produktion und Verteilung von Impfstoffen ist daher von entscheidender Bedeutung, um die Auswirkungen der Grippe zu minimieren. Die Absage des Treffens wirft Fragen über die zukünftige Impfstoffversorgung auf und könnte das Vertrauen in den regulatorischen Prozess untergraben.
Robert F. Kennedy Jr., der als Präsidentschaftskandidat und Unterstützer von Präsident Trump auftritt, hat wiederholt vor einer “regulatorischen Vereinnahmung” gewarnt, bei der Bundesbehörden von der Industrie beeinflusst werden. Er hat angekündigt, Interessenkonflikte in den wissenschaftlichen Gremien, die die Bundesbehörden beraten, aufdecken zu wollen. Diese Ankündigungen haben die Besorgnis über mögliche politische Eingriffe in den wissenschaftlichen Prozess verstärkt.
Die Absage des Treffens der C.D.C.-Berater hätte auch andere Impfstoffe betroffen, darunter den Impfstoff gegen das humane Papillomavirus, den Kennedy scharf kritisiert hat. Die Entwicklungen werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, denen sich die wissenschaftliche Gemeinschaft in einem zunehmend politisierten Umfeld gegenübersieht.
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